Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Bech trifft bei Testspiel in Hildesheim

2:0-Sieg der "Roten" Bech trifft bei Testspiel in Hildesheim

Da hat sich ein junger Mann eindrucksvoll zurückgemeldet. Drei Wochen lang war Uffe Bech verbannt worden; seit Mittwoch ist er wieder bei den Profis von Hannover 96 dabei. Beim 2:0-Sige im Testspiel in Hildesheim trug sich der Däne auch gleich als Torschütze ein.

Voriger Artikel
Bech ist zurück bei den 96-Profis
Nächster Artikel
Mutter von Diouf stirbt bei Unglück in Mekka

Uffe Bech jubelt über seinen Treffer zum 2:0 in Hildesheim. Fotos:  

Quelle: Maike Lobback (Team zur Nieden)

Hannover. Dass er sich etwas vorgenommen hat, war nicht nur bei der morgendlichen Einheit zu spüren, sondern auch am Spätnachmittag beim Testspiel der „Roten“ dabei. Und er trat beim 2:0-Erfolg beim VfV Borussia 06 Hildesheim gleich als Torschütze auf. Nachdem Allan Saint-Maximin 96 mit 1:0 (36. Minute) in Führung gebracht hatte, erhöhte der dänische U21-Nationalspieler vor 1880 Zuschauern (38.) auf 2:0 - und hatte gleich danach noch Pech, dass er nur das Lattenkreuz des VfV-Tores traf. „Ein ordentliches Spiel, zwei Tore erzielt -das geht so in Ordnung“, sagte Chefcoach Michael Frontzeck zum gestrigen Test.

Schon beim Training auf der Mehrkampfanlage wirkte es, als sei Bech nie weg gewesen. Er scherzte mit seinem erfahrenen Landsmann Leon Andreasen, aber auch mit Nationalkeeper Ron-Robert Zieler oder Felix Klaus. Die Aufwärmübungen, das Gammeleck und später die Torschussübungen mit Torabschluss ging er sehr beherzt an.

Hannover 96 hat gegen den VfV Hildesheim mit 2:0 gewonnen. Bilder aus dem Spiel. 

Zur Bildergalerie

Er hat eben etwas gutzumachen, man kann auch sagen: Nach seinem Wechsel aus Dänemark im Sommer muss er sich sputen, endlich bei den „Roten“ anzukommen. Das ist ihm bisher nicht gelungen. Frontzeck hatte den 22-Jährigen Mitte September in die Regionalligamannschaft abgeschoben, um ihn zum Nachdenken zu bringen. Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund - es war der vierte Spieltag - hatte der Däne sich krank gemeldet, soll dennoch abends in der Stadt unterwegs gewesen sein.

Bech akzeptierte die Strafe und zeigte sich bei den Amateuren sozusagen als Musterprofis. „Der Junge ist klasse“, sagte U23-Trainer Michael Krüger, „er hat sich immer reingehängt, hat sich auch im Training nie hängen lassen.“ Vier Spiele hat Bech in der Regionalliga absolviert.

Seit Dienstag ist er wieder komplett bei den Profis und fängt bei null an. Hängen geblieben ist nichts, versicherte Frontzeck. „Nach dieser Zeit ist die Strafe abgegolten“, sagte der Coach, „dann ist er wieder ein ganz normales Mitglied unserer Mannschaft, und ich werde auch kein Wort mehr darüber verlieren.“ Gesagt, getan. Jetzt liegt es an Bech, seine Chance zu nutzen. Bisher hat er nur 45 Minuten in der Bundesliga gespielt. Das kann nicht der Anspruch des Dänen sein. Und einen torgefährlichen, quirligen Spieler kann 96 bestens gebrauchen. Das haben die bisherigen Bundesligaspiele der „Roten“ deutlich bewiesen.

Hannover 96 in Hildesheim: Tschauner - Anton, Marcelo (62. Sané), Felipe, Schmiedebach (62. Ritzka) - Gülselam, Hirsch - Bech (75. Riegel), Saint-Maximin, Klaus - Prokoph (63. Feierabend).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Suspendierung abgelaufen
Gleich wieder mittendrin: Uffe Bech (.l.) neckt Ron-Robert Zieler (am Boden).

Uffe Bech hat seine interne Suspendierung bei Hannover 96 abgebrummt. Am Mittwochvormittag trainierte der 22-jährige dänische Nationalspieler erstmals wieder mit dem Bundesliga-Team der "Roten". Bech hat die Zeit genutzt, ihm winken - zumindest bei Testspielen - Einsätze in der Startelf.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Einzelkritik: 96 gegen Heidenheim

Hannover 96 gegen 1. FC Heidenheim: So waren die Spieler der "Roten" in Form.

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr