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Und warum erst jetzt?

Hannover 96 punktet in Berlin Und warum erst jetzt?

Endlich wieder sehenswerter Fußball von Hannover 96! Die "Roten" haben dem Champions-League-Kandidaten Hertha BSC einen verdienten Punkt abgerungen. Doch was hat den Ausschlag für den Wandel gegeben? War es wirklich allein die neue Aufstellung von Stendel? Eine Analyse von Heiko Rehberg.

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Herthas Genki Haraguchi (l) und Hannovers Manuel Schmiedebach kämpfen um den Ball.

Quelle: dpa

Hannover. Ja, es gibt viele Gründe, sich über den Fußballabend am Freitag in Berlin zu freuen. Hannover 96 hat Tore geschossen und ausnahmsweise nicht verloren. Beides ist neu. Und auch das war anders als zuletzt: Die Mannschaft lief, kämpfte – und spielte sogar teilweise sehenswerten Fußball.

Das alles führt leider zu einer Frage, die die Freude über das Unentschieden bei einem Champions-League-Kandidaten trübt: Warum das alles erst jetzt, wo es zu spät ist? Denn daran besteht - leider, leider - weiter kein Zweifel, auch nicht nach dem Remis bei Hertha BSC: 96 wird absteigen. Mussten die Verantwortlichen wirklich erst Thomas Schaaf rauswerfen, damit die Mannschaft wieder ihre Leidenschaft entdeckt? War es wirklich zu viel verlangt, dass man auch für einen Trainer, der nicht allen Profis behagt, alles herausholt?

Der neue Coach Daniel Stendel hat das Team personell verändert und mit einem wie Noah-Joel Sarenren-Bazee Mut bewiesen, den Schaaf nicht hatte. Man würde gern daran glauben, dass vier Tage Training genügen, damit alles besser wird. Tatsächlich wollten die von Stendel aufgestellten Spieler, was die von Schaaf bevorzugten Akteure in den vergangenen Wochen weniger wollten. Irgendwie traurig.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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