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Diese Vereine haben es auch noch geschafft

Mutmacher für Hannover 96 Diese Vereine haben es auch noch geschafft

Nach 18 Spieltagen 14 Punkte oder weniger? Die Gefahr ist groß, dass der Weg der "Roten" am Saisonende in die 2. Liga führt. Doch es gibt Clubs, die haben sich in den verbleibenden 16 Begegnungen noch gerettet und sind damit Mutmacher für die „Roten“.

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Ob FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach oder 1. FC Kaiserslautern – Wunder gibt es immer wieder.

Quelle: dpa/Collage

FC Augsburg

Die Ausgangslage: In der Saison 2012/2013 hatte der FC Augsburg zu diesem Zeitpunkt nur zwölf Punkte auf seinem Konto und lediglich
15 Tore erzielt. Der rettende 15. Platz war nur mit dem Fernglas zu erkennen, auf ihm stand damals der
1. FC Nürnberg (Sportvorstand war dort der heutige 96-Geschäftsführer Martin Bader) mit neun Punkten mehr als die Augsburger.

Und am 34. Spieltag?: Die Augsburger ließen den zwei Siegen nach 18 Spieltagen sechs weitere Folgen und holten insgesamt noch 21 Punkte. Das bedeutete am Ende Platz 15 mit 33 Zählern, absteigen mussten Fortuna Düsseldorf (30 Punkte) und Greuther Fürth (21 Punkte), 1899 Hoffenheim (31 Punkte) rettete sich als Drittletzter später in der Relegation. Baders Nürnberger landeten übrigens einen Rang hinter Hannover 96 auf dem 10. Platz.

Und so haben sie es gemacht: Der FC Augsburg vertraute weiter auf Trainer Markus Weinzierl, stützte ihn allerdings mit Stefan Reuter als neuen Sportchef. Die Rechnung ging auf, auch deshalb, weil sich Weinzierl und Reuter ohne Anlaufzeit gut ergänzten. Aus dem Krisenclub wurde ein Erfolgsclub, der im vergangenen Jahr sensationell die Qualifikation für die Europa League schaffte – und jetzt im Sechzehntelfinale steht.

Borussia Mönchengladbach

Auch Borussia Mönchengladbach bewies in der Saison 2008/2009, dass der letzte Platz nicht automatisch in die 2. Liga führen muss.

Die Ausgangslage: Ganze elf Punkte – also sogar drei weniger als Hannover 96 in der aktuellen Situation – hatten die Borussen am 1. Februar 2009. Mönchengladbach war damals als Neuling mit großer Euphorie gestartet, kam aber einfach nicht in Schwung, hatte jedoch das große Glück, dass Energie Cottbus, der Karlsruher SC (beide 13 Punkte) und der VfL Bochum (14 Punkte) ebenfalls eine miserable Saison spielten.

Und am 34. Spieltag?: Die Mönchengladbacher kamen auf den 15. Rang mit 31 Punkten und stellten damit einen Rekord auf, denn es war bis dahin die niedrigste Punktzahl, mit der ein Verein seit Einführung der Dreipunkteregelung nicht abgestiegen ist. Karlsruhe und Arminia Bielefeld erwischte es, für Cottbus ging es in die Relegation.

Und so haben sie es gemacht: Mönchengladbach wechselte bereits am
7. Spieltag den Trainer (Hans Meyer löste Jos Luhukay ab) und den Sportdirektor (Max Eberl für Christian Ziege) und verpflichtete in der Winterpause ausschließlich Defensivspieler. hr

1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern schien 2002/2003 – übrigens die erste erstklassige Saison von Hannover 96 nach dem Wiederaufstieg – mit 13 Punkten reif für den Abstieg. Und schaffte ein kleines Fußballwunder.

Die Ausgangslage: 13 Punkte, genauso viele wie Schlusslicht Energie Cottbus, dazu nur 18 Tore: In der Pfalz herrschte nach 18 Runden Untergangsstimmung, selbst Neuling 96 war zu diesem Zeitpunkt als 16. bereits vier Zähler besser.

Und am 34. Spieltag?: Hannover 96, das sich auf den 11. Platz nach vorn spielte, konnten die Pfälzer nicht mehr überholen. Trotzdem gelang es ihnen, die Punktzahl auf 40 nach oben zu schrauben und noch den 14. Platz zu schaffen. Absteigen mussten damals Arminia Bielefeld (36 Punkte), 1. FC Nürnberg und Energie Cottbus (30 Punkte), eine Relegation gab es noch nicht wieder.

Und so haben sie es gemacht: Als Spieler war Andreas Brehme Weltmeister, als Trainer wirkte er völlig überfordert. Die Trennung von ihm wurde zum Glücksfall, der Belgier Eric Gerets brachte die Mannschaft wieder in die Spur.

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