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"Sané darf gern 2018 nach Köln wechseln"

Wechselgerüchte um 96-Profi "Sané darf gern 2018 nach Köln wechseln"

Salif Sané besitzt aktuell zwei Zukunftsperspektiven: Entweder bleibt der Senegalese bei den "Roten" oder er wechselt nach Köln. 96 sitzt jedoch am längeren Hebel, da Sanés jetziger Vertrag keine Ausstiegsklausel enthält. Gerüchten zufolge soll Sané jedoch bereits einen Vorvertrag unterschrieben haben.

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Unterm Schutzschirm: Salif Sané.

Quelle: Lobback

Hannover . Einen harmlosen Wutausbruch hat sich Salif Sané im Trainingslager in Bad Lauterberg mal geleistet. Er trat einen großen Gymnastik-Gummiball durch die Gegend. Aber sonst? Tadellos. 96-Trainer Daniel Stendel geht mittlerweile „stark davon aus, dass es so bleibt“. Ob Sané bei 96 bleibt, wird woanders verhandelt – zum Beispiel zwischen Kölns Sportchef Jörg Schmadtke und 96-Geschäftsführer Martin Bader.

Sané besitzt aktuell zwei Zukunftsperspektiven: Entweder wird der 1,96-Meter-Mann in der 2. Liga der „König von Hannover“ oder in der Bundesliga der „Prinz von Kölle“. Für die Prinzenrolle sprechen Gerüchte, dass Sané einen Vorvertrag unterschrieben haben soll. Schmadtke sprach bereits von einer Zusage: „Er will zu uns.“ Aber von einem schriftlichen Dokument „ist mir nichts bekannt“, versicherte Bader am Sonntag. „Er darf ja einen Vorvertrag unterschreiben, und er darf dann gern 2018 nach Köln wechseln.“ Sanés Vertrag in Hannover läuft nämlich noch zwei Jahre.

96 hat bislang einen 10-Millionen-Euro-Schutzschirm über Sané gespannt. Der steht immer noch. Das Kölner Angebot von 3,5 Millionen Euro hatten die „Roten“ abgelehnt. Danach, sagt Bader, „kam nichts mehr“. Wenn aus der Bundesliga noch etwas kommt, dann aus Köln. Der Dortmund-Star Neven Subotic ist zwar als Alternative für 5 Millionen Euro Ablöse ein Kandidat. Aber Schmadtke bevorzugt wohl eher Sané, weil der Senegalese Innenverteidiger und im defensiven Mittelfeld spielen kann.

Um Sanés Zukunft kümmern sich jetzt zwei Berater: Der Anwalt Philippe Sol aus Bordeaux und Jan van Baal. Beide hatten bereits die Vertragsverlängerung für Sané vor einem Jahr eingetütet. Eine Ausstiegsklausel gibt es nicht, 96 sitzt deshalb am längeren Hebel.

dt

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96 im Trainingslager
Ab in die Tonne: Im Harz kam bei den 96-Profis trotz harter Arbeit der Spaß nicht zu kurz. Dafür sorgte auch Trainer Daniel Stendel mit einigen ungewöhnlichen Übungen. Bei einer davon ging es darum, in einem kleinen Team den Ball so lange über den Platz zu jonglieren, bis er in einer Tonne versenkt werden kann.

Erstes Trainingslager, erstes Fazit: Die 96-Aktion zur Mannschaftsfindung, das Radeln auf den Brocken, verlief unfallfrei. Das neue Team der "Roten" wächst zusammen – auch durch die Arbeit von Trainer Daniel Stendel. Am Montag geht es dann nach einem freien Tag wieder auf die Mehrkampfanlage.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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