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"Warum nicht Psychologen zur Hilfe holen?"

Interview mit Dieter Schatzschneider "Warum nicht Psychologen zur Hilfe holen?"

War's das jetzt für Hannover 96? "Nein", sagt 96-Urgestein Dieter Schatzschneider, "aber es ist nur noch wenig Zeit da." Im HAZ-Videointerview fordert er unkonventionelle Maßnahmen, um den Klassenerhalt noch zu schaffen: "Warum wird nicht ein Psychologe geholt?" Schatzschneider ist sicher: Das Hauptproblem liegt in den Köpfen der Spieler.

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Glaubt weiter an 96: Dieter Schatzschneider.

Quelle: Archiv

Hannover. Dieter Schatzschneider ist Realist: "Es war wirklich schwer, sich das Spiel gegen Augsburg anzugucken. Die Spieler waren ja völlig verunsichert", sagt er im Videointerview mit der HAZ. "Du merkst, dass die Angst hochkriecht - und dass Du die einfachsten Sachen des Fußballs nicht mehr kannst. Das ist das traurige. Und das war leider gegen Augsburg sehr oft zu sehen."

Das 96-Urgestein ist sich sicher, dass 96 vor allem ein mentales Problem hat: "Das Hauptproblem ist der Kopf", so Schatzschneider. Er glaubt, dass trotzdem noch alles möglich ist für die "Roten". "Meckern kann jeder, aber was wir jetzt brauchen, das sind Ideen." Und die dürfen nach Meinung des heutigen 96-Scouts auch ungewöhnlich sein: "Warum nicht Psychologen zur Hilfe holen, die den ein oder anderen Spieler wieder stärker machen. Warum gehen wir nicht in die Klosterpforte? Da sind wir immer wieder rausgekommen - und sind dann beim nächsten Spiel als Sieger vom Platz gegangen." 

Schatzschneider sieht auch die Fans in der Pflicht: "Jeder haut drauf und sagt, ihr könnt ja nichts. Wir wissen alle, woran es liegt - und nochmal draufhauen bringt nichts." An den Klassenerhalt glaubt er weiterhin: "Im Fußball ist wirklich alles möglich." 

frs

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