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Ein Stürmer mit Torgarantie wird dringend gesucht

Vorbereitung bei Hannover 96 Ein Stürmer mit Torgarantie wird dringend gesucht

Hannover 96 bereitet sich weiter auf die kommende Saison in der zweiten Bundesliga vor. Mit Arthur Sobiech, Charlison Benschop und Babacar Gueye ist die Mannschaft im Angriff noch dünn besetzt. Nürnbergs Füllkrug wäre ein Option – allerdings auch ein heikler Transfer.

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Sebastian Maier blockt den Schuss von Benschop.

Quelle: Petrow

Hannover. Ein kurzer Blick auf die Abschlusstabelle der vergangenen Fußball-Zweitligasaison kann sehr hilfreich sein. Auf dem ersten Platz lag mit dem SC Freiburg die Mannschaft, die auch die meisten Tore erzielt hatte (75). Auch der Zweite RB Leipzig (54 Tore) und der Dritte 1. FC Nürnberg (68 Tore) konnten auf eine starke Offensive bauen.

Die Schlussfolgerung für Hannover 96 ist dementsprechend einfach: Wer aufsteigen will, braucht torgefährliche Spieler, idealerweise Stürmer. Und das führt zwangsläufig zu der Frage, ob 96 in diesem Bereich schon gut genug aufgestellt ist. Artur Sobiech, Charlison Benschop und Neuzugang Babacar Gueye - das sind die drei Angreifer im bisherigen Kader. Je nachdem, wie man Stürmer definiert, können auch Noah-Joel Sarenren-Bazee, Valmir Sulejmani und Kenan Karaman (er soll vor einem Wechsel zu Fenerbahce Istanbul stehen) noch dazu gezählt werden.

Sobiech, vergangene Saison in der 1. Liga siebenmal erfolgreich, gilt als die Nummer eins im Sturm. Wie viele Tore kann man von ihm in der 2. Liga erwarten? 15? 20? Und was passiert, wenn der durchaus verletzungsanfällige Pole mal länger ausfällt?

Hannover 96 trainiert am Mittwoch für die kommende Saison in der zweiten Bundesliga. Auch Uffe Bech steigt wieder mit ins Training ein.

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Für Benschop, der vor zwei Jahren in der 2. Liga 13-mal für Fortuna Düsseldorf traf, geht es nach langer Verletzungsgeschichte erst einmal darum, schnell wieder fit zu werden. Beim Trainingsauftakt hatte Benschop noch ausgesetzt, am Mittwoch mischte er wieder voll mit. Vom 21-jährigen Gueye erwartet vorerst niemand eine tragende Rolle.

Es wäre also extrem riskant, im Angriff nichts mehr zu tun. Und deshalb sondieren Geschäftsführer Martin Bader und der Sportliche Leiter Christian Möckel den Markt. Wunschkandidat Simon Terodde hat sich statt für die „Roten“ für den VfB Stuttgart entschieden. Bleiben Niclas Füllkrug vom 1. FC Nürnberg und Pascal Testroet von Dynamo Dresden. Andere Stürmer wie Martin Harnik, der bereits vergangene Saison im Gespräch bei 96 war und in Stuttgart keinen Vertrag mehr bekommt, wollen nicht in die 2. Liga wechseln oder passen nicht in die Gehaltsstruktur.

Besonders Füllkrug, der vergangene Saison 14 Tore für Nürnberg erzielte, wäre als Hannoveraner einer, der in das neue 96-Konzept passt. Für Bader und Möckel ist das allerdings ein heikler Transfer. Als ehemalige Nürnberger den Franken einen Spieler wegzukaufen, kommt beim Ligarivalen nicht gut an. Umgekehrt hat Nürnberg wirtschaftliche Probleme und die Lizenz für die 2. Liga nur mit Auflagen bekommen, braucht also Geld. Der SV Werder Bremen, der Füllkrug an den Zweitligisten ausgeliehen hatte, wollte den 23-Jährigen nicht zurück, weil man ihm viele Tore in der 1. Liga nicht zutraut. Von der Rückkaufoption in Höhe von 1,8 Millionen Euro machten die Bremer keinen Gebrauch. Nürnberg kann also frei verhandeln. Füllkrug wird unter 2 Millionen Euro nicht zu bekommen sein. Aber passen Sobiech und Füllkrug vom Spielertyp überhaupt zueinander für den Fall, dass Trainer Daniel Stendel mit zwei Angreifern auflaufen will?

Uffe Bech macht Fortschritte.

Uffe Bech macht Fortschritte.

Quelle: Petrow

Uffe Bech zurück auf dem Platz

Schön, den Dänen wieder mit dem Ball jonglieren zu sehen. Zwar noch nicht mit den Teamkollegen, sondern im Spezialtraining mit Fitmacher Edward Kowalczuk - doch für Bech ist das der nächste wichtige Schritt. Der Mittelfeldrenner hatte sich Anfang April einen Sehnenriss im linken Knie zugezogen. Auch Mike Bähre machte am Mittwoch Rehaübungen, Torhüter Timo Königsmann pausierte mit einer Beckenprellung, soll aber heute (10 und 16 Uhr) wieder ins Training einsteigen. Andre Hoffmann fehlte erneut.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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