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"Das muss für uns ein Warnschuss gewesen sein“

Hannover 96 vor dem Derby "Das muss für uns ein Warnschuss gewesen sein“

Vor dem Duell gegen den Erzrivalen Eintracht Braunschweig steigen Stimmung und Vorfreude bei den Spielern und Fans von Hannover 96. Doch vor dem Niedersachsen-Derby wartet noch eine Menge Arbeit auf Trainer Daniel Stendel und die "Roten". Das hat das Spiel gegen die Würzburger Kickers gezeigt.

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„Hätten viel besser machen können“: Während sich das 96-Team nach dem Würzburg-Spiel noch sammelte, forderten die Fans schon den nächsten Sieg.

Quelle: Team zur Nieden

Hannover. „Wir wollen den Derby-Sieg.“ Die Fans von Hannover 96 hielten sich am Sonntag nicht allzu lange mit dem Zweitliga-Alltag auf. Während die Mannschaft ein paar Minuten nach dem Abpfiff unten auf dem Rasen der Arena den obligatorischen Kreis bildete und die meisten Zuschauer noch über die mitreißende Schlussphase gegen Würzburg sprachen, verkündeten die Anhänger auf der Nordtribüne lautstark, was ihnen zurzeit am Wichtigsten ist: ein Sieg im Duell beim Spitzenreiter und Erzrivalen Eintracht Braunschweig am Sonntag.

Am 11. Spieltag der Zweiten Liga hat Hannover 96 in einer umkämpften Partie die Würzburger Kickers mit 3:1 geschlagen.

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Die Botschaft ist angekommen, zu überhören war sie ja ohnehin nicht. „Die Fans haben den Derby-Sieg ja schon nach dem Spiel in Nürnberg gefordert. Die Mannschaft weiß, wie wichtig dieses Spiel allen ist“, sagt 96-Martin Harnik. Er empfinde eine „riesige Vorfreude auf das Spiel. Wir wollen die Euphorie der Fans nutzen, um in Braunschweig drei Punkte zu holen“, sagt der Stürmer und fügt mit Blick auf die große Rivalität der Fanszenen aus Braunschweig und Hannover hinzu: „Ich hoffe, dass es ein sportliches Derby bleibt.“

So waren die Spieler von Hannover 96 gegen die Würzburger Kickers in Form.

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Was am Sonntag außerhalb des Platzes geschehen wird – oder hoffentlich auch nicht –, darauf hat Harnik keinen Einfluss. Der Österreicher, der in den beiden vergangenen 96-Spielen gegen Düsseldorf und Würzburg jeweils doppelt traf und immer besser in Schwung kommt, übernahm dafür im sportlichen Bereich die Rolle des Mahners. Mit deutlichen Worten wies er darauf hin, dass bei der Generalprobe fürs Derby das Ergebnis zwar stimmte, jedoch beim 3:1-Sieg „das Glück auf unserer Seite war. Die erste Halbzeit war das Schlechteste, was wir in dieser Saison gezeigt haben. Wir haben uns ins Spiel zurückgekämpft und waren dann kurz davor, die drei Punkte wieder herzuschenken. Das war fahrlässig, das muss für uns ein Warnschuss gewesen sein“, sagt der 29-Jährige.

Der Auftritt der Mannschaft von Daniel Stendel hinterließ auch bei den 96-Anhängern in Hinblick auf das Derby gemischte Gefühle. Nach der schlechten Leistung, die die Mannschaft bis zum Seitenwechsel gezeigt hatte, hatte kaum einer im Stadion den Eindruck, dass die „Roten“ gut gerüstet fürs Derby sind. „96 braucht gar nicht erst nach Braunschweig zu fahren. Die können die Punkte gleich hinschicken“, sagte ein enttäuschter Zuschauer in der Halbzeitpause. Nach dem Schlusspfiff hörte sich das schon anders an: „ Das war zwar kein Hochglanz-Fußball, aber sie waren bissiger, haben die Bälle gefordert und endlich das Spiel in die Hand genommen. Das macht Hoffnung fürs Derby.“

Dass es bis zum Anpfiff des Spitzenspiels zwischen dem Ersten und Dritten der 2. Liga noch eine Menge zu tun gibt bei den „Roten“, weiß auch Stendel. „Es gab so viel, was wir hätten besser machen können“, sagte der 96-Trainer: „Am Ende ist es jedoch wichtig, dass wir solche Spiele gewinnen.“

Das dürfte uneingeschränkt auch für die Begegnung bei Eintracht Braunschweig gelten. Abgesehen von den Emotionen, die zu diesem Derby dazugehören, geht es für 96 darum, den Abstand zum Spitzenreiter nicht noch größer werden zu lassen. „Es wird eine große Herausforderung, dort zu bestehen. Das Ziel ist es, wieder drei Punkte mitzunehmen, um auch wirklich dran zu sein“, sagt Stendel.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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