Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
„Wichtig ist, dass man nach vorne schaut“

Zieler im Interview „Wichtig ist, dass man nach vorne schaut“

„Wichtig ist, dass man nach vorne schaut“: Hannover-96-Torwart Ron-Robert Zieler spricht im HAZ-Interview über Statistiken, Sevilla und die Torwand im „Aktuellen Sportstudio“.

Voriger Artikel
Hannover-96-Rückspiel in Sevilla beginnt um 21.05 Uhr
Nächster Artikel
Hannover 96 gewinnt gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:1

Der moderne Mann: 96-Torwart Ron-Robert Zieler.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Herr Zieler, auch ohne eine spektakuläre Rettungstat gab es viel Lob für Sie beim Bundesligastart gegen Hoffenheim. Wie ordnen Sie Ihre Leistung ein?
Vielleicht sagt der eine oder andere, dass ich nicht allzu viel zu tun bekommen habe. Aber an der Auswertung des Spiels sieht man, dass ich mit die meisten Ballkontakte gehabt habe. Ich war demnach immer ins Spiel einbezogen. Es gehört zum modernen Torwartspiel dazu, dass der Torhüter viel mitspielt, präsent ist und versucht, Situationen zu entschärfen, bevor sie gefährlich werden können. Ich meine, das ist mir gut gelungen.

Beeindruckt hat wieder einmal die Sicherheit, die Sie ausstrahlen. Lässt sich das trainieren?
Es ist einfach schon immer meine Art gewesen, so zu sein. Auch in der Jugend bei den Spielen mit dem 1. FC Köln war der Druck schon da. Ich konnte damit aber immer gut umgehen.

Hannover 96 konnte im ersten Bundesligaspiel am vergangenen Wochenende drei wichtige Punkte sammeln. Die ganze Woche haben die „Roten“ trainiert. Beim Spiel für ihre Nationalteams haben sich die 96-Stürmer Ya Konan und Abdellaoue torgefährlich gezeigt. Die Spritzigkeit kommt für 96-Coach Mirko Slomka vor dem Spiel gegen Nürnberg am Sonnabend genau richtig.

Zur Bildergalerie

Gegen Hoffenheim haben Sie in der Liga zum ersten Mal die Nummer 1 auf dem Trikot getragen. Nur eine Nummer, aber war es dennoch ein besonderer Moment für Sie?
Es ist schön, wenn man die 1 auf dem Trikot tragen darf, weil die Nummer auch etwas aussagt. Mehr Druck verspüre ich dadurch aber nicht. Meine Aufgabe ist es, Bälle zu halten; ob ich dabei die 1 oder 20 auf dem Rücken habe, spielt für mich keine Rolle.

Bayern-Torwart Manuel Neuer hat in München danebengegriffen, der Leverkusener Torhüter Fabian Giefer in Mainz danebengetreten. Gibt es die Angst des Torwart vor einem kapitalen Bock?
Nein. Dann würde ein Torwart mit der völlig verkehrten Einstellung ins Spiel gehen. Solche Fehler können passieren, erst recht, wenn man mit Risiko spielt. Wichtig ist jedoch, wie man darauf reagiert, dass man sich nicht allzu lange damit beschäftigt, sondern nach vorne schaut. Manchmal können wir ein Spiel ja auch mit einer guten Aktion retten. Und manchmal geht es halt auch nach hinten los.

Interview: Christian Purbs

Das komplette Interview lesen Sie in der Sonnabendausgabe der HAZ oder alternativ im E-Paper.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
mehr
Mehr aus Hannover 96
Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.