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Wunschstürmer Filip Sebo sagt Hannover 96 ab

Slowakischer Spieler Wunschstürmer Filip Sebo sagt Hannover 96 ab

Die Absage trudelte am Montag unmittelbar nach dem Training ein. Filip Sebo kommt nicht zu den „Roten“. Zumindest vorerst nicht. Der 27-jährige slowakische Stürmer erhält nämlich keine Freigabe für Hannover 96 von seinem Klub Slovan Bratislava.

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Filip Sebo kommt nicht zu den „Roten“

Hannover. Der slowakische Meister will auf die Dienste des Angreifers in den Qualifikationsspielen zur Champions League nicht verzichten. 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke nahm die Mitteilung dem Anschein nach gelassen hin „Wir haben die Nachricht Montagmittag vernommen“, sagte er, „und prüfen nun andere Optionen. Davon haben wir etliche.“

Somit bleibt Christian Pander, der am Montag erstmals nach einer Zehenverletzung eine komplette Trainingseinheit mitmachte, der einzige Transfer der „Roten“. „Wir hatten heute nur Spielformen in Überzahlsituationen“, sagte 96-Coach Mirko Slomka, „da musste Christian nicht großartig in irgendwelche Zweikämpfe gehen.“ Der 43-Jährige will den ehemaligen Schalker Dauerpatienten langsam an die Mannschaft heranführen will.

Ansonsten freut sich Slomka, dass er sein Team jetzt total unter Kontrolle hat – zumindest bei Spiel und Training.

Neuzugang Christian Pander hat am Montag erstmals am Mannschaftstraining von Hannover 96 teilgenommen. Dabei wurde der ehemalige Nationalspieler von Trainer Mirko Slomka aber noch geschont.

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96 setzt künftig nämlich auf eine spezielle Leistungsdiagnostik via GPS. Die Spieler sind mit einer Weste und einem Chip ausgestattet, der am Trikotkragen befestigt ist. Der Trainer wird dadurch mit entsprechenden Daten versorgt. „Ich sehe genau, wie viele Sprints wohin jeder Spieler macht, wo er noch Defizite hat“, sagte Slomka. „Das sind wesentliche Parameter. Wir können dann unsere Trainingsmethoden genauestens danach ausrichten.“ Bereits 20 Minuten nach jeder Übungseinheit oder jedem Spiel läge ihm eine einseitige Auswertung der Daten jedes Profis vor.

Am Sonntag beim Test in Osterode (9:1) hatte man „Catapult“ (so heißt das System) zum ersten Mal in einem Spiel im Einsatz – mit einem überraschenden Ergebnis. „Ich war erstaunt, dass manche Spieler mehr als elf Kilometer gelaufen sind“, sagte der Coach.

Erfahrungen mit dem australischen System haben bereits American Footballer und Rugbyspieler gesammelt, aber auch Fußballer der englischen Premier League in den Klubs des 96-Testgegners FC Sunderland (20. Juli in Hameln), des FC Newcastle, West Bromwich Albion, West Ham United, FC Everton und Blackburn Rovers.

Auszeiten und Schummeln beim Training gibt es jetzt nicht mehr. Was der Trainer nicht sieht, übermittelt „Catapult“.

Der 96-Profi ist gläsern.

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