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Zieler: „Das ist absolut ernüchternd“

96-Heimniederlage Zieler: „Das ist absolut ernüchternd“

Nach der Heimniederlage gegen den FC Augsburg sitzt die Enttäuschung bei den "Roten" tief. Ron-Robert Zieler, Torwart von Hannover 96, fand denn auch deutliche Worte: "Das war absolut ernüchternd und unbefriedigend. Da brauche ich gar nicht um den heißen Brei herumzureden."

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Ron-Robert Zieler, 96-Torwart.

Quelle: Petrow

Hannover. Herr Zieler, 0:1 gegen Augsburg, wieder ein Heimspiel verloren: War’s das?
Die Tabelle kann jeder lesen. Jeder weiß, dass wir in einer schwierigen und schlechten Situation stecken. Es war ein ganz wichtiges Spiel für uns, das wir nicht gewonnen haben. Drei Punkte hätten uns verdammt gutgetan. Es werden immer weniger Spiele, aber keiner von uns wird den Spielbetrieb einstellen.

Nach dem schlechten Heimspiel gegen Mainz gab es durch den beherzten Auftritt beim 0:1 in Dortmund etwas Hoffnung.Woran lag es, dass die Mannschaft gegen Augsburg daran nicht anknüpfen konnte?
Gegen Dortmund war unsere Leistung ganz ordentlich, wir hatten in diesem Spiel aber auch nichts zu verlieren. Das macht es einfacher. Fakt ist, dass wir in den Spielen zu Hause gegen Darmstadt, Mainz und jetzt Augsburg hätten punkten müssen. Das haben wir nicht geschafft, was absolut ernüchternd und unbefriedigend ist. Da brauche ich gar nicht um den heißen Brei herumzureden.

Ist die Abschlussschwäche, 96 ist seit vier Spielen ohne Tor, das größte Problem?
Es an einzelnen Mannschaftsteilen festzumachen, wäre nicht gerecht. In der zweiten Halbzeit haben wir Druck entwickelt und hatten kurz vor Schluss auch eine große Chance. Mit ein bisschen Glück hätten wir zumindest einen Punkt geholt. Ich denke, dass wir das Spiel in der ersten Halbzeit verloren haben. Aber insgesamt ist das natürlich zu wenig.

Hat das Team ein mentales Problem? Nach der FCA-Führung stand vielen Spielern der Schock ins Gesicht geschrieben.
Es ist auch Kopfsache. Das darf man jedoch nicht nur am Gegentor festmachen, wir sind schließlich Bundesligaspieler. Unabhängig vom Tor war die erste Hälfte überhaupt nicht zufriedenstellend, gerade gegen einen direkten Konkurrenten hätten wir ganz anders auftreten müssen.

Interview: Christian Purbs

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