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„Zufrieden bin ich eigentlich nie“

Konstantin Rausch im Interview „Zufrieden bin ich eigentlich nie“

96-Profi Konstantin Rausch spricht im Interview mit Volker Wiedersheim über seine Versetzung ins Mittelfeld, die Nationalmannschaft und die Seuche der „Roten“ im Pokal.

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Konstantin Rausch: Geschätzter Marktwert: vier Millionen Euro.

Quelle: zur Nieden (Archiv)

Hannover. Herr Rausch, Sie haben mit 21 Jahren schon beachtliche 87 Bundesligaspiele absolviert, aber erst zwei Partien im DFB-Pokal – und beide verloren. Dürfen wir uns jetzt auf Ihren baldigen ersten Sieg in dem Wettbewerb freuen?

Ja. Wir sind zuversichtlich, die 1. Runde zu überstehen. Wir sind mehr als gewarnt durch das verlorene Testspiel gegen Anker Wismar vor zwei Jahren.

Was könnte Sie um diesen Sieg bringen?

Wir könnten uns nur selbst gefährlich werden, wenn die Einstellung nicht stimmt. Aber das wird nicht passieren.

87 Bundesligaeinsätze: Fühlen Sie sich schon als alter Hase?

Alter Hase? Nein, ich will mich nicht mit älteren Spielern auf eine Stufe stellen. Aber ich habe schon viele Erfahrungen gesammelt, bin reifer und stärker geworden.

Trainer Mirko Slomka hat Sie vom Linksverteidiger zum Mittelfeldspieler umgeschult. Es folgte eine Saison mit Einsätzen in allen 34 Meisterschaftsspielen. War die neue Position der Grund für diesen Durchbruch?

Hinten links hat es nicht mehr geklappt. Aber der Trainer hat da etwas entdeckt und gefördert. Ich bin sicher, dass ich jetzt auf der richtigen Position spiele.

Fünf Tore und fünf Vorlagen in der vorigen Saison – können Sie sich noch einmal steigern?

Mit den zehn Scorerpunkten bin ich schon zufrieden. Obwohl: Zufrieden bin ich eigentlich nie. Ich versuche, das zu toppen.

Was erwarten Sie von der neuen Saison?

Die Erwartungshaltung ist höher beim Publikum. Wir können vor allem versprechen, dass die mannschaftliche Geschlossenheit unverändert da ist. Wir wollen zeigen, dass die Supersaison kein Zufall war.

Der gute Teamgeist ist in der vergangenen Saison keiner wirklich schweren Prüfung unterzogen worden. Es gab zweimal zwei Spiele mit je vier Gegentoren in Folge – aber danach gleich das Comeback. Was passiert, wenn 96 wirklich mal die „Seuche“ hat und es länger nicht läuft?

Es ist natürlich das Ziel, solche Situationen zu vermeiden. Aber ich bin überzeugt, dass die Mannschaft zusammenhält. Ich merke keine Veränderung zur vergangenen Saison. Das Team ist überragend.

Ihr geschätzter Marktwert ist von gut zwei Millionen auf vier Millionen Euro gestiegen. Was sagt Ihnen so eine Zahl?

Vier Millionen, das hört sich erst mal nach sehr viel an. Eine wirkliche Bedeutung hat das für mich aber nicht. Es spiegelt wohl ein bisschen Anerkennung wider, und das ist toll. Ich bin jetzt bald neun Jahre bei 96. Klub und Stadt haben mir viel gegeben, dafür will ich jetzt etwas zurückgeben.

Wie geht es für Sie in der „U 21“-Nationalmannschaft weiter?

Mit der Qualifikation für die Europameisterschaft.

Irgendwann sind Sie für das Nachwuchsteam zu alt. Denken Sie über die A-Nationalelf nach?

Ja, natürlich denken Profifußballer darüber nach. Das wäre ein sehr langer Weg, aber ich bin noch jung. Trotzdem arbeite ich in die Richtung. Wäre doch schön.

Nennen Sie doch mal eine Traumelf, in der Sie gern spielen würden …

Okay, ich könnte auch eine Supertruppe mit allen Stars nennen, aber ich stelle lieber eine mit ein paar Freunden und Bekannten auf: Florian Fromlowitz im Tor, Philipp Lahm von den Bayern, die Ex-96er Felix Burmeister und Leon Balogun sowie Viktor Maier vom HSV in der Viererkette, Ilkay Gündogan und Mehmet Ekici als „Doppelsechs“, Lars Stindl und ich auf den Außenpositionen. Vorn Jan Schlaudraff und Mike Hanke – und Moritz Stoppelkamp muss ich da jetzt auch noch irgendwie einbauen.

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