Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
1:0 beim Club: Frankfurt bejubelt Klassenverbleib

Fußball 1:0 beim Club: Frankfurt bejubelt Klassenverbleib

Erleichterung in Frankfurt, Enttäuschung in Nürnberg: Eintracht Frankfurt hat den fünften Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gerade noch verhindert. Die Hessen siegten im Relegations-Rückspiel beim 1. FC Nürnberg durch einen Treffer von Haris Seferovic mit 1:0 (0:0) und dürfen nach dem 1:1 im Hinspiel auch in der kommenden Saison in der Eliteklasse spielen.

Voriger Artikel
Trotz FA-Cup-Sieg: ManUnited trennt sich von van Gaal
Nächster Artikel
13 Erstliga-Erfolge in 18 Bundesliga-Relegationsduellen

1:0 beim Club: Frankfurt bejubelt Klassenverbleib

Quelle: Von Ruben STARK und Thomas HÄBERLEIN / SID-IMAGES

Nürnberg. "Ein Abstieg wäre tragisch gewesen. Ich bin so dankbar, wir waren in beiden Spielen die klar bessere Mannschaft. Ich bin total glücklich", sagte der scheidende Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen. Trainer Niko Kovac ergänzte erleichtert: "Gott sei Dank sind wir jetzt da, wo wir schon waren, in der ersten Liga. Mit dem Tor haben wir die gesamte Saison vergessen gemacht."

Der Club verpasste dagegen den achten Aufstieg seiner Geschichte und blickt aufgrund seiner angespannten Finanzlage schwierigen Zeiten entgegen. Ein neuer Anlauf zum achten Aufstieg wird nun ungleich schwerer. Die Franken plagen 16,2 Millionen langfristige Verbindlichkeiten, eine Etatkürzung ist notwendig, Leistungsträger werden den neunmaligen deutschen Meister verlassen.

"In der Summe hat es nicht gereicht. Die Mannschaft hat leidenschaftlich gekämpft, aber die fußballerische Qualität hat den Ausschlag gegeben", erklärte Nürnbergs Vorstand Sport, Andreas Bornemann.

Die Frankfurter verdienten sich die Rettung mit der besseren fußballerischen Leistung und bescherten ihrem scheidenden Vorstandschef Heribert Bruchhagen zum Abschied ein Happy End. Die Nürnberger verließen sich in einem umkämpften, aber kaum einmal attraktiven Spiel zu sehr auf das Verteidigen ihres kleinen Vorteils - ihnen hätte ein 0:0 zur Krönung der Saison genügt.

Zu selten und nicht konsequent genug suchte die Mannschaft von Trainer René Weiler den Weg in die Offensive und wurde dafür in der 66. Minute bestraft. Seferovic drückte aus kurzer Entfernung ein Zuspiel von Mijat Gacinovic über die Torlinie.

Das Rückspiel war lange eine Kopie der Begegnung in Frankfurt: Der Club stand wie erwartet tief, wartete zehn Meter hinter der Mittellinie auf die Eintracht und lauerte auf Konter. Der Unterschied: Die Nürnberger hatten in der zwölften Minute ihre erste Chance überhaupt in der Relegation! Sebastian Kerk aber schoss die Hereingabe von Guido Burgstaller über das Tor.

Auch wenn der Club vor 50.000 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena insgesamt etwas lebhafter wirkte und ein klein wenig mehr Offensivgeist zeigte als vier Tage zuvor, waren die Frankfurter erneut die aktivere Mannschaft.

Den ersten gefährlichen Schuss des agilen Seferovic musste Raphael Schäfer in der 34. Minute parieren. Bei einer Doppelchance von Seferovic und Hinspiel-Torschütze Gacinovic war er ebenfalls zur Stelle. Auch nach dem Wechsel schnürte die Eintracht die Franken teilweise in der eigenen Hälfte ein.

Eintracht-Trainer Niko Kovac hatte im Vergleich zum Hinspiel drei Änderungen vorgenommen. Der an einem Tumor erkrankte Marco Russ, vier Tage zuvor unglücklicher Eigentorschütze, fehlte gelb-gesperrt. Darüber hinaus saßen Torjäger Alex Meier und Stefan Aigner zunächst nur auf der Bank.

Dafür begannen Carlos Zambrano, Marc Stendera und Änis Ben-Hatira. Für Stendera war das Spiel nach einem Zusammenprall freilich schnell zu Ende: Er musste in der elften Minute ausgewechselt werden.

Vor dem Spiel hatten sich erneut die Anhänger danebenbenommen - diesmal die der Eintracht. Beim Auflaufen der Mannschaften flogen Feuerwerksraketen auf das Spielfeld, Böller krachten, Bengalos wurden abgebrannt - die Südkurve war in dichten Rauch gehüllt. Später fackelten dann auch die Nürnberger Bengalos ab.

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr