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1. Pokalrunde: Blamagen für Bremen und Leipzig - Eklat durch abgetrennten Bullenkopf

Fußball 1. Pokalrunde: Blamagen für Bremen und Leipzig - Eklat durch abgetrennten Bullenkopf

RB Leipzig und Werder Bremen haben sich in der ersten Runde des DFB-Pokals kräftig blamiert. Bremen unterlag bei Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte 1:2 (1:1) und enttäuschte fünf Tage vor dem Bundesliga-Saisonauftakt bei Rekordmeister Bayern München auf der ganzen Linie.

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1. Pokalrunde: Blamagen für Bremen und Leipzig - Eklat durch abgetrennten Bullenkopf

Quelle: firo Sportphoto/SID-IMAGES

Köln. Leipzig holte nach der ganzen Aufstiegs-Euphorie eine Woche vor dem Bundesliga-Einstand die Fußball-Wirklichkeit ein: Ausgerechnet der sächsische Rivale und Zweitligist Dynamo Dresden düpierte den ambitionierten Erstliga-Neuling, der einen 2:0-Vorsprung in "Elbflorenz" verspielte und am Ende im Elfmeterschießen (4:5, 2:2 n.V.) schon in Runde eins aus allen Pokalträumen gerissen wurde.

Auch die Zweitligisten VfL Bochum (3:4 n.V. bei Regionalligist Astoria Walldorf) und 1. FC Kaiserslautern (3:4 n.V. bei Drittligist Hallescher FC) wurden vorzeitig eliminiert.

Bremen scheiterte zum vierten Mal in den vergangenen sechs Pokal-Wettbewerben in der ersten Runde an einem unterklassigen Gegner. Matthias Rahn (8.) und Andre Dej (54.) erzielten die Treffer für Lotte. Kurz vor der Pause hatte Zlatko Junuzovic (45.) für Bremen getroffen, das zudem noch Fin Bartels (81.) durch eine Rote Karte verlor.

In Dresden überschattete ein handfester Eklat den Dynamo-Sieg. Am Sonntag tauchten Fotos einer widerwärtigen Aktion auf: Zu sehen ist darauf, wie ein abgetrennter Bullenschädel vor dem K-Block der Dresdner Ultras liegt. Vermutlich handelte es sich dabei um eine Protestaktion gegen RB, die sich selbst auch die "Roten Bullen" nennen.

"Das ist einfach nur geschmacklos und passt damit auch genau zu dieser völlig überholten, von nur wenigen geführten, klischeebehafteten Debatte über RB Leipzig, die bei uns ins Leere läuft", sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff ("Das Weiterkommen von Dynamo Dresden war sicher nicht unverdient") dem SID.

Die Leipziger hatten zudem an der Pleite zu knabbern. "Mir ist nicht klar, warum wir uns so haben vom Spiel abbringen lassen", kommentierte der neue RB-Trainer Ralph Hasenhüttl, "das war überhaupt nicht nötig. Wir haben uns selbst geschlagen." Ausgerechnet RB-Kapitän Dominik Kaiser war der Pechvogel aufseiten der Gäste. Acht Tage vor der Bundesliga-Premiere gegen 1899 Hoffenheim vergab Kaiser im Shootout erstmals in seiner Karriere in einem Pflichtspiel vom Punkt.

Dresden feierte hingegen überschwänglich den Triumph gegen den nicht gerade geliebten "Kunstklub" aus Leipzig, der vom österreichischen Brause-Milliardär Dietrich Mateschitz alimentiert wird. "Ganz Deutschland hat auf dieses Spiel geschaut und uns die Daumen gedrückt. Dass so zu gewinnen, ist absolut geil", sagte Marco Hartmann nach dem Pokal-Thriller.

Ansonsten kamen die Favoriten weiter. Bundesligist FSV Mainz 05 setzte sich beim Regionalligisten SpVgg Unterhaching allerdings erst im Elfmeterschießen mit 4:2 durch. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (3:3, 1:1) gestanden. Auch Eintracht Frankfurt zitterte sich mit 4:3 im Shootout beim Drittligisten 1. FC Magdeburg in die nächste Runde. Nach Verlängerung hatte es in Magdeburg 1:1 (1:1, 0:1) gestanden.

Schwer taten sich auch der FC Ingolstadt und Hertha BSC, die sich jeweils erst im Elfmeterschießen für die nächste Runde qualifizierten. Beim Pflichtspiel-Debüt vom Markus Kauczinski auf der FCI-Bank setzten sich die Gäste 8:7 im Shootout bei Zweitliga-Aufsteiger Erzgebirge Aue durch. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Hertha gewann nach einem 1:1 (0:0) n.V. bei Drittliga-Aufsteiger Jahn Regenburg im Elfmeterschießen 5:3.

Cup-Verteidiger Bayern München hatte schon am Freitag 5:0 (3:0) beim Regionallisten FC Carl Zeiss Jena gewonnen. Borussia Mönchengladbach mühte sich zu einem 1:0 (0:0) beim Viertligisten SV Drochtersen-Assel. Schalke 04 gewann 4:1 (2:0) beim Sechstligisten FC Villingen. Der 1. FC Köln gab dem BFC Preussen aus Berlin, einem weiteren Sechstligisten, mit 7:0 (2:0) das Nachsehen.

Bayer Leverkusen siegte beim pfälzischen Oberligisten 2:1 (1:0) und 1899 Hoffenheim feierte ein 6:0 (4:0) bei Regionalligist Germania Egestorf/Langreder. Zudem behielt Darmstadt 98 unter seinem neuen Trainer Norbert Meier mit 7:0 (4:0) beim Oberligisten Bremer SV die Oberhand.

Auch die Zweitligisten 1. FC Nürnberg (bei Viktoria Köln) und Arminia Bielefeld (bei Rot-Weiss Essen) setzten sich erst im Elfmeterschießen durch.

© 2016 SID

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