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2:0 gegen Eindhoven: Dost und Kruse lassen "Wölfe" vor leeren Reihen jubeln

Fußball 2:0 gegen Eindhoven: Dost und Kruse lassen "Wölfe" vor leeren Reihen jubeln

Leere Reihen beim Sturm an die Tabellenspitze: Vor nur 23.375 Zuschauern hat der VfL Wolfsburg in der Champions League die PSV Eindhoven mit 2:0 (0:0) bezwungen und Kurs auf das Achtelfinale genommen.

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2:0 gegen Eindhoven: Dost und Kruse lassen "Wölfe" vor leeren Reihen jubeln

Quelle: Von Nikolaj STOBBE und Thomas WOLFER / SID-IMAGES/AFP

Wolfsburg. Bas Dost (46.) und Max Kruse (57.) markierten die Treffer für den deutschen Vizemeister, der nach dem zweiten Heimsieg zur Halbzeit der Vorrunde die Führung in Gruppe B übernommen hat.

Jürgen Locadia scheiterte in der ersten Minute der Nachspielzeit per Foulelfmeter an VfL-Torwart Diego Benaglio.

"Wir waren klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen", sagte Julian Draxler bei Sky: "Wir haben einen großen Schritt gemacht. Zuhause muss man die Spiele gewinnen, und das schaffen wir momentan." Auch Manager Klaus Allofs zeigte sich "zufrieden, das hat prima geklappt. Wir haben heute kein Feuerwerk abgebrannt, aber so musst du spielen in der Champions League."

Erneut sorgte das Zuschauerinteresse in Wolfsburg allerdings für lange Gesichter. Viele Reihen in der VfL-Arena blieben leer, im Gästeblock wurde gar ein ganzer Rang abgehängt. Die Spieler des VfL zeigten sich jedoch unbeeindruckt und schalteten von Beginn an in den Vorwärtsgang. Zunächst scheiterte Bas Dost aus kurzer Distanz (1.), dann vergaben Daniel Caligiuri und Julian Draxler mit Weitschüssen.

Nach der turbulenten Anfangsphase taten sich die "Wölfe" gegen die dicht gestaffelte Hintermannschaft des niederländischen Meisters jedoch schwer. Kruse, zuletzt Torschütze vom Dienst, agierte als hängende Spitze und zentral im Mittelfeld, fand aber nur selten Mitspieler für seine Ideen - zu ausrechenbar blieb das Spiel der Gastgeber.

Bei den Gästen machten zunächst nur die Fans mit dem Abbrennen von Pyrotechnik auf sich aufmerksam. Der aktuelle Tabellendritte der Eredivisie versuchte, auf dem Rasen das Spiel breit zu machen, um seine schnellen Flügelspieler einzusetzen. Nur selten wurde es allerdings richtig gefährlich. Dem Ex-Gladbacher Luuk de Jong, der nach überstandener Knöchelverletzung erstmals wieder von Beginn an spielte, fehlte im Sturmzentrum noch die Bindung zu seinen Mitspielern.

Kurz vor der Pause wurden die Gäste dann etwas stärker. Adam Maher vergab per Kopf die Riesenchance zur Führung. Nach einem Zusammenprall mit Josuha Guilavogui musste Wolfsburgs Brasilianer Dante wegen einer blutenden Wunde im Gesicht länger behandelt werden, konnte aber im zweiten Durchgang weitermachen.

Nach der Pause ging es dann Schlag auf Schlag. In der 46. Minute brachte Dost seine Mannschaft in klassischer Abstauber-Manier in Führung. In der Folge lief der Ball dann auch endlich flotter durch die Reihen der "Wölfe". In der 57. Minute scheiterte der einsatzfreudige Julian Draxler zunächst mit einem Distanzschuss, ehe Kruse genau zum richtigen Zeitpunkt in die Flanke von Caligiuri lief und zum 2:0 einköpfte.

In der Folgezeit verflachte das Spiel wieder ein wenig. Wolfsburg schaltete einen Gang zurück, tat mehr und mehr nur noch das Nötigste. Die Gäste, die mit ihrem 2:1-Auswärtssieg bei Manchester United in der Gruppe B für Furore gesorgt hatten, zeigten in der Offensive jedoch zu wenig Durchsetzungskraft. Ein Foul von Benaglio gab Locadia noch einmal die Chance vom Punkt.

Durch den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel hat der VfL im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde seine Ausgangsposition in der Gruppe B rechtzeitig verbessert. Das Restprogramm hat es für den deutschen Pokalsieger nämlich in sich. Zwei Auswärtspartien und das Heimspiel gegen ManUnited stehen noch auf dem Programm.

Für Aufregung sorgte abseits des Rasens eine Schlägerei in der Wolfsburger Innenstadt, an der laut Polizei auch rund 40 Fußballfans beteiligt gewesen sein sollen. Im Stadion sorgten die leeren Ränge wieder für Gesprächsstoff. Als Grund gilt die Spätschichtregelung beim VW-Werk, viele Werksmitarbeiter können deshalb nicht zum Spiel. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs hatte zudem vor dem Spiel angeregt, die Anstoßzeiten in der Champions League vorzuziehen.

© 2015 SID

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