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2:2 in Berlin: Hannover steuert auch unter Stendel dem Abstieg entgegen

Fußball 2:2 in Berlin: Hannover steuert auch unter Stendel dem Abstieg entgegen

Hannover 96 steuert trotz eines kleinen Achtungserfolgs auch unter Neu-Trainer Daniel Stendel unaufhaltsam dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga entgegen. Beim Debüt des Nachfolgers von Thomas Schaaf kam das abgeschlagene Schlusslicht bei Hertha BSC zu einem 2:2 (1:1), hat aber noch immer neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

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2:2 in Berlin: Hannover steuert auch unter Stendel dem Abstieg entgegen

Quelle: Von Thomas WOLFER / SID-IMAGES

Berlin. Bei nur noch fünf ausstehenden Begegnungen käme eine Rettung einem kleinen Wunder gleich.

Hannovers umstrittener Geschäftsführer Martin Bader gab sich trotz des Ergebnisses keinen Illusionen hin: "Der Punkt bringt uns nicht viel, die Abstände sind zu groß. Wir können die Tabelle schon lesen. Aber das Spiel hilft, den Kopf wieder ein wenig hochzubekommen", sagte Bader bei Sky.

Stendel war mit seinem ersten Spiel als Bundesliga-Coach zufrieden. "Alles war eine Nummer größer und schneller, die Anspannung war aber änhlich wie bei der U19", sagte der 42-Jährige. Hertha-Trainer Pal Dardai ärgerte sich: "Wir können froh sein, so ein Spiel kann man auch verlieren. Wir waren dieses Mal nicht clever genug, Hannover hat verdient einen Punkt geholt. Wir müssen uns steigern."

Für den Hauptstadtklub erzielten die beiden Angreifer Vedad Ibisevic (3.) und Salomon Kalou (72.) die Treffer, allerdings hatten Artur Sobiech (18.) und Manuel Schmiedebach (58.) die Begegnung zwischenzeitlich gedreht.

Die lange Zeit enttäuschenden Berliner von Coach Pal Dardai verpassten derweil einen wichtigen Schritt in Richtung der direkten Qualifikation für die Champions League und müssen als Tabellendritter mehr denn je die starken Verfolger fürchten. Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen (beide 45 Punkte) könnten an diesem Wochenende bei eigenen Siegen jeweils bis auf einen Zähler an den Hauptstadtklub (49) heranrücken.

Vor 45.229 Zuschauern im Olympiastadion legten die Gastgeber zum Auftakt des 29. Spieltags unter Flutlicht einen Blitzstart hin. Marvin Plattenhardt nutzte seinen Raum auf der linken Seite und flankte bereits im ersten Angriff perfekt auf Ibisevic, der den Ball nur noch einzuschieben brauchte. Fast im Gegenzug traf Hannovers agiler Schmiedebach den Pfosten, ehe die zunächst hitzige Begegnung etwas abflachte.

Hannover spielte nach zuvor fünf Niederlagen in Serie in der Anfangsphase mutig nach vorne und wurde durch Sobiechs Treffer früh belohnt. Nach dem Rauswurf von Thomas Schaaf in der Vorwoche wirbelte der bisherige U19-Coach Stendel (42) die Mannschaft dabei gehörig durcheinander. Bei seiner Bundesligapremiere verbannte der Aufstiegsheld von 2002 einstige Stammkräfte auf die Bank und brachte unter anderem Youngster Noah-Joel Sarenren-Bazee (19) von Anfang an.

Die klar favorisierten Herthaner starteten zwar ordentlich, taten im Spiel nach vorne anschließend bis zur Pause aber viel zu wenig und wurden von den enttäuschten Fans mit einem Pfeifkonzert in die Kabine verabschiedet. Nach dem bitteren 0:5 am vergangenen Sonntag in Mönchengladbach haperte es an Ideen im Mittelfeld, allerdings verteidigten die Gäste auch kompakt und zeigte eine ordentliche Vorstellung.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte 96 weiterhin das Geschehen. Der eingewechselte Kenan Karaman nutzte einen Fehler in Herthas Defensive und spielte Schmiedebach frei. Der ehemalige Herthaner musste gegen seinen Jugendklub nur noch ins rechte Toreck einschieben, sah wenig später aber auch, wie Kalou nach Vorarbeit von Julian Schieber zum Ausgleich traf.

Auf Seiten der Hausherren zeigten Peter Pekarik und Per Skjelbred eine ordentliche Leistung, bei den aufopferungsvoll kämpfenden 96ern konnten Schmiedebach und Debütant Sarenren-Bazee überzeugen.

© 2016 SID

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