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2. Liga: Vorstandschef Kuntz verlässt Kaiserslautern

Fußball 2. Liga: Vorstandschef Kuntz verlässt Kaiserslautern

Der frühere Nationalspieler Stefan Kuntz (53) löst seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zum Saisonende auf und verlässt die Pfälzer nach acht Jahren an der Klubspitze.

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Medien: Vorstandschef Kuntz verlässt Kaiserslautern

Quelle: Renate Feil /M.i.S. / pixathlon/SID-IMAGES

Kaiserslautern. Ausschlaggebend waren offensichtlich Differenzen mit dem Aufsichtsrat, der keine Wintertransfers bewilligen wollte.

"Es gab in letzter Zeit unterschiedliche Auffassungen über die weitere Ausrichtung und die Strategien des Vereins. Und wenn die Strategien des Vorstandsvorsitzenden und des Aufsichtsrates auseinandergehen, ist es wichtig, dass der Verein im Vordergrund steht", sagte Kuntz: "Der Aufsichtsrat und ich haben diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt getroffen, damit genug Zeit bleibt, den Verein personell neu aufzustellen. Es war eine bewegte Zeit auf dem Betze, die ich nie vergessen werde."

Kuntz ist seit 2008 FCK-Klubchef, sein Vertrag lief eigentlich noch bis zum 31. Dezember 2017. Mitte Dezember hatten die FCK-Mitglieder im Rahmen einer Mammut-Mitgliederversammlung zunächst nur Aufsichtsratsboss Dieter Rombach die Entlastung verweigert. Für Kuntz und das ebenfalls scheidende Vorstandsmitglied Fritz Grünewalt hatten sich aber auch nur 60 Prozent der 1000 anwesenden Mitglieder ausgesprochen.

Der Aufsichtsratsvorsitzender Nikolai Riesenkampff äußerte: "Es ist in den vergangenen Wochen deutlich geworden, dass der Aufsichtsrat des FCK und Stefan Kuntz unterschiedliche Ansichten haben und eine unterschiedliche Strategie verfolgen." Der Aufsichtsrat werde umgehend mit der Suche nach einem Nachfolger für den sportlichen Bereich beginnen.

Als Profi war Kuntz 1996 Europameister und mit dem FCK deutscher Meister (1991) und DFB-Pokalsieger (1990) geworden. In seiner Zeit als Klubchef feierten die Pfälzer 2010 die Rückkehr in die Bundesliga, 2012 stieg der Klub wieder ab.

© 2016 SID

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