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3:0 gegen Heidels "Ex": Schalke setzt Aufholjagd fort

Fußball 3:0 gegen Heidels "Ex": Schalke setzt Aufholjagd fort

Auch gegen die alte Liebe seines neuen Managers Christian Heidel hat Schalke 04 die Aufholjagd fortgesetzt. Die katastrophal in die Saison gestarteten Königsblauen bezwangen den FSV Mainz 05 mit 3:0 (1:0) und verbuchten den vierten Sieg in den letzten fünf Pflichtspielen.

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3:0 gegen Heidels "Ex": Schalke setzt Aufholjagd fort

Quelle: Von Thomas LIPINSKI / pixathlon/SID

Gelsenkirchen. Heidel, 24 Jahre lang Sportchef und davor Stammgast im Fanblock in Mainz, freute sich erstmals über eine Niederlage der 05er.

"Ich habe mich wahnsinnig gefreut, auch wenn es gegen Mainz war. Die Mannschaft versteht immer mehr, was wir hier wollen, welche Art Fußball wir spielen wollen", sagte Heidel bei Sky: "Das kommt langsam in den Köpfen an, das war heute ein ganz gutes Heimspiel." Auch der Mainzer Stefan Bell gab zu: "Wir haben gesehen, dass Schalke langsam ins Rollen kommt, sie waren sehr gut drauf."

Während die Rheinhessen auf den neunten Platz abrutschten, schlossen die mit fünf Pleiten gestarteten Gelsenkirchener mit nun sieben Punkten zum Tabellenmittelfeld auf. Auf den Rängen stimmten sich die königsblauen Fans bereits auf das Revierderby am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim Erzrivalen Borussia Dortmund ein.

Ein Heidel-Transfer war der Schalker Matchwinner: Nabil Bentaleb, den der neue Sportvorstand im Sommer von Tottenham Hotspur ausgeliehen hatte, traf gleich zweimal (23. und 61.). Das königsblaue Eigengewächs Max Meyer sorgte kurz nach der Pause für das zwischenzeitliche 2:0 (48.). Vorbereiter bei den ersten beiden Toren war Franco Di Santo. Der Argentinier kam überraschend erneut als Ersatz für den schwer verletzten Breel Embolo in der Sturmspitze zum Einsatz, Altstar Klaas-Jan Huntelaar saß 80 Minuten auf der Bank.

Für den lange fehlenden Schweizer Jungstar hatte es schon vor dem Anpfiff Aufmunterung gegeben: Embolo, wegen einer komplizierten Sprunggelenkverletzung mindestens ein halbes Jahr außer Gefecht, spielte quasi mit - bei der Vorstellung ihrer Spieler riefen die königsblauen Fans immer wieder seinen Nachnamen.

Während Schalke-Trainer Markus Weinzierl gegenüber dem 1:0 in der Europa League beim FK Krasnodar auf fünf Positionen umstellte, tauschte der Mainzer Coach Martin Schmidt drei Tage nach dem 1:1 gegen den RSC Anderlecht drei Spieler aus. Unter anderem saß der viermalige Torschütze Pablo De Blasis zunächst auf der Bank.

Schalke tat sich in der Anfangsphase noch schwer, im kompakten Mainzer Defensivverbund eine Lücke zu finden. Die Rheinhessen konterten dagegen ganz ansehnlich - allerdings ohne die letzte Konsequenz. Es dauerte bis zur 23. Minute, ehe es erstmals brenzlig wurde: Nach einer Flanke von Leon Goretzka legte Di Santo auf Bentaleb ab, der den Ball in den Winkel schoss.

Nach dem Führungstreffer bekamen die Gelsenkirchener das Spiel besser unter Kontrolle, die Gäste kamen kaum noch in die Nähe des Strafraums. Beim 2:0 legte Di Santo am Rande des Fünfmeterraums den Ball auf den heranstürmenden Meyer zurück. Beim dritten Treffer bediente Linksverteidiger Sead Kolasinac Bentaleb mustergültig. Der 21-Jährige erzielte als erster Algerier einen Bundesliga-Doppelpack.

Beste Schalker waren Doppeltorschütze Bentaleb, Mittelfeldstratege Goretzka und Vorbereiter Di Santo. In einer schwachen Mainzer Mannschaft fiel niemand positiv auf.

© 2016 SID

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