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3:2 gegen Bielefeld: Heidenheim jenseits von Gut und Böse

Fußball 3:2 gegen Bielefeld: Heidenheim jenseits von Gut und Böse

Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim kann sich auf einen entspannten Saison-Endspurt einstellen. Nach dem 3:2 (0:0) gegen Arminia Bielefeld hat der Tabellensiebte 14 Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone, nach oben trennen das Team von Trainer Frank Schmidt neun Zähler vom Relegationsplatz drei.

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3:2 gegen Bielefeld: Heidenheim jenseits von Gut und Böse

Quelle: Philipp Szyza / PIXATHLON/SID

Heidenheim an der Brenz. Marc Schnatterer (48. und 55./Foulelfmeter) und Robert Leipertz (62.) sorgten für den ersten Heimerfolg nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg. Christoph Hemlein erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (49.), Julian Börner den Anschlusstreffer (80.). Bielefelds Tom Schütz sah die Gelb-Rote Karte (64.).

"Wir waren nicht so gut, aber wir haben gewonnen", sagte Schmidt bei Sky: "Die zweite Liga ist kein Wunschkonzert, da musst du immer Vollgas geben. Wir wollen den Klassenerhalt und geben alles dafür."

Vor 12.000 Zuschauern hatte Hemlein die Bielefeld-Führung in der ersten Halbzeit auf dem Fuß, sein Freistoß aus 25 Metern ging aber nur an die Latte (27.). Insgesamt war die Armina (zehn Punkte vor Platz 16) in dieser Phase das leicht bessere Team. Bard Finne war am stark reagierenden Arminia-Torwart Wolfgang Hesl gescheitert (11.). Viel mehr hatte die erste Halbzeit nicht zu bieten.

Dafür wurden die Fans sofort nach dem Wiederanpfiff entschädigt: Kapitän Schnatterer ließ die Heidenheim-Anhänger nach einem Bielefelder Fehlpass jubeln, dann stellte Hemlein das Kräfteverhältnis sofort wieder her, ehe er den Elfmeter mit einem Foul an Leipertz verursachte. Schnatterer ließ sich nicht zweimal bitten, Leipertz erhöhte dann im Anschluss, Börner sorgte für Spannung.

Die beiden Torschützen waren die besten Heidenheimer Spieler, bei den Gästen überzeugten Hemlein und Kapitän Florian Dick.

© 2016 SID

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