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5:0 gegen Bremen: FC Bayern schießt sich warm für Turin

Fußball 5:0 gegen Bremen: FC Bayern schießt sich warm für Turin

Bayern München ist nach zwei Spielen ohne Sieg wieder in der Spur und hat die vierte Meisterschaft in Serie fest im Blick. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola schoss sich beim einseitigen 5:0 (2:0) gegen ein chancenloses Werder Bremen auch ohne zahlreiche Stammkräfte warm für das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch gegen Juventus Turin.

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5:0 gegen Bremen: FC Bayern schießt sich warm für Turin

Quelle: Von Marco MADER / SID

München. Der überragende Thiago (9.) mit seinem ersten Bundesliga-Tor seit 748 Tagen und Weltmeister Thomas Müller (31.) sorgten beim Startelf-Comeback von Mario Götze bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Im 100. Bundesliga-Duell mit den personell arg geschwächten Bremern machten Müller mit seinem 19. Saisontreffer (65.), der eingewechselte Robert Lewandowski mit seiner Nummer 24 (86.) und erneut Thiago (90.) alles klar.

Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena stand WM-Held Götze erstmals seit dem 4. Oktober 2015 (5:1 gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund) in der Anfangsformation. Der lange verletzte Weltmeister spielte ordentlich, stand in der Bayern-Offensive aber im Schatten von Thiago oder dem dreimaligen Vorlagengeber Kingsley Coman. Götze bekam seine Chance, weil Guardiola mit Blick auf Juventus Superstar Arjen Robben nicht in den Kader nahm; Lewandowski, Douglas Costa und Arturo Vidal saßen auf der Bank. Nur der polnische Torjäger kam noch (74.).

Werder setzte in Abwesenheit der Gelbsünder Clemens Fritz und Zlatko Junuzovic sowie von Ex-Bayer Claudio Pizarro komplett auf Defensive. Jannik Vestergaard, der die erste Chance des Spiels hatte (7.), gab eine Art Libero in der Fünferabwehrkette der Gäste. Dennoch brachen die spielfreudigen Bayern immer wieder durch, neben Thiago sorgten Franck Ribéry und der agile Coman für einige gefährliche Aktionen.

Thiago brach den Bann nach Comans Hereingabe früh. Nach einem zauberhaften Dribbling des Franzosen staubte Müller artistisch zum 2:0 ab. Werders Torhüter Felix Wiedwald sah dabei allerdings nicht gut aus.

Nach der Pause hatte Thiago Pech mit einem Lattenknaller aus der Distanz (48.). Götze vergab alleine vor Wiedwald die mögliche Vorentscheidung (49.) und wurde fünf Minuten später ausgewechselt. Bremen wagte sich kaum einmal aus der eigenen Hälfte heraus, so dass die Münchner auf rekordverdächtige Ballbesitzphasen kamen. Nach einem formvollendeten Volleyschuss von Ribéry, den Wiedwald nur abklatschen konnte, staubte Müller zur Entscheidung ab.

© 2016 SID

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