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50 Millionen Euro: HSV darf auf frische Kühne-Gelder hoffen

Fußball 50 Millionen Euro: HSV darf auf frische Kühne-Gelder hoffen

Fußball-Bundesligist Hamburger SV darf nach dem Klassenerhalt auf frische Millionen von Investor Klaus-Michael Kühne hoffen. Wie Hamburger Medien übereinstimmend berichten, will der Milliardär weitere 50 Millionen Euro in den Klub investieren.

Hamburg. Mit dem Geld sollen schon im Sommer neue Stars an die Elbe gelotst werden.

"Klaus-Michael Kühne will beim HSV keine Löcher mehr stopfen, sondern nur noch in entwicklungsfähige Spieler investieren. Er ist total erfolgsorientiert", sagte der langjährige Bundesliga-Manager und Kühne-Vertraute Reiner Calmund der Bild-Zeitung. Kühne werde sich "in nächster Zeit" mit Klub-Verantwortlichen treffen "und das Nötige besprechen". Es gehe laut Calmund um "drei bis vier fertige Spieler sowie ein paar Talente".

69 Millionen Euro hat Kühne bereits durch Darlehen und Beteiligungen in den HSV gepumpt - nun wird offenbar nachgelegt. "Der Herr Kühne hat sehr deutlich gemacht, dass er endlich wieder besseren Fußball des HSV sehen will", sagte Calmund dem Hamburger Abendblatt. Kühne sei ein "glühender HSV-Fan, der endlich einen Fortschritt sehen will". Der Unternehmer wolle sich "nicht mehr verarschen lassen".

HSV-Trainer Bruno Labbadia wollte ein mögliches weiteres Millionen-Engagement Kühnes am Donnerstag nicht kommentieren. "Mein Ansprechpartner ist Didi Beiersdorfer", sagte der 50-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem letzten Saisonspiel beim FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Kühne, der die Lizenz des Klubs im Sommer 2014 durch eine Bürgschaft über zehn Millionen Euro gesichert hatte, wolle sein Geld laut Calmund "nicht mehr für Lizenzen und Ähnliches" geben, sondern in die Mannschaft investieren, "sofern die Überlegungen Hand und Fuß haben". Wie das Investment aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

Kühne hält zurzeit elf Prozent der Anteile an der HSV-Fußball-AG, auch die Namensrechte am Stadion kaufte er für vier Jahre. Kürzlich traf sich der Wahlschweizer mit Klubchef Dietmar Beiersdorfer und Aufsichtsratsboss Karl Gernandt, um über die Zukunft des Klubs zu beraten. Dabei ist es nach Abendblatt-Informationen auch um die Personalie Peter Knäbel gegangen. Der Sportchef wurde am Montag entlassen.

© 2016 SID

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