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AFP: FIFA erwägt offenbar Schließung des eigenen Museums

Fußball AFP: FIFA erwägt offenbar Schließung des eigenen Museums

Das 130 Millionen Euro teure Museum des Fußball-Weltverbands FIFA könnte bald Geschichte sein. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete am Freitag von der bevorstehenden Schließung der Ausstellung in Zürich.

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FIFA erwägt offenbar Schließung des eigenen Museums

Quelle: FABRICE COFFRINI / SID

Zürich. Die FIFA teilte dem SID zumindest mit, dass "das aktuelle operative Konzept selbst nach 2016 kein tragfähiges Modell" ermögliche.

"Eine eingehende Analyse, die im Rahmen der laufenden Umstrukturierung der FIFA vorgenommen wurde, hat ergeben, dass das Museum einen geschätzten Verlust von etwa 30 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet 28 Millionen Euro, d. Red.) erwirtschaften wird", schrieb der Weltverband. Eine "Task Force" werde "neue, innovative Modelle und Konzepte eruieren, um den sozialen und kulturellen Wert des Projektes in Zürich zu erhalten."

Unter dem Vorsitz des stellvertretenden Generalsekretärs Zvonimir Boban würden "sämtliche Optionen, einschließlich einer vollständigen Änderung der aktuellen physischen Gegebenheiten" bewertet werden. Das neue FIFA-Council soll erste Ergebnisse Anfang Janaur präsentiert bekommen.

Es gehe um ein "nachhaltiges Geschäftsmodell für das World Football Museum", das der im Zuge der Skandale tief gefallene Ex-FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter ins Leben gerufen hatte. Laut AFP habe der Museumsdirektor den Mitarbeitern das Ende aber bereits angekündigt.

Das Museum war erst im vergangenen Februar eröffnet worden - unmittelbar nach der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino. Bislang schlenderten 11.000 Besucher pro Monat durch die 3000 Quadratmeter große Ausstellung.

© 2016 SID

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