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"Amtspflichtverletzung": Zwanziger klagt gegen Staatswanwaltschaft Frankfurt

Fußball "Amtspflichtverletzung": Zwanziger klagt gegen Staatswanwaltschaft Frankfurt

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger (Diez) setzt sich in der WM-Affäre gegen die von der Staatsanwaltschaft Frankfurt eingeleiteten Ermittlungen juristisch zur Wehr. Der ehemalige Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigte am Mittwoch auf SID-Anfrage Informationen der Bild-Zeitung, wonach er das Land Hessen auf 25.000 Euro Schmerzensgeld verklagt und zudem 25.000 Euro Schadenersatz für Anwalts- und Gutachter-Kosten gefordert habe.

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"Amtspflichtverletzung": Zwanziger klagt gegen Staatswanwaltschaft Frankfurt

Quelle: SID-IMAGES

Diez. Gegen Zwanziger, seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach und den ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt ermittelt die Justiz wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung rund um die Vergabe des WM-Turniers 2006. Die Häuser der drei Ex-Funktionäre waren am 3. November 2015 im Zusammenhang mit der weiter ungeklärten Zahlung der deutschen WM-Macher über 6,7 Millionen Euro an den Weltverband FIFA durchsucht worden - was Zwanziger missfällt.

Von "Amtspflichtverletzung" der Staatswanwaltschaft ist in seiner Klage die Rede. "Durch das Verfahren und die Durchsuchung wurde mein Mandant stark belastet und in seinem öffentlichen Ansehen beeinträchtigt", sagte Zwanzigers Anwalt Hans-Jörg Metz der Bild-Zeitung.

Anfang September hatte Zwanziger bereits verlauten lassen, dass er ebenfalls gegen die Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) vorgehen will. Die Schweizer BA nahmen Ermittlungen gegen Zwanziger sowie den früheren WM-OK-Chef Franz Beckenbauer sowie die beiden weiteren OK-Mitglieder Niersbach und Schmidt im November 2015 auf. Begründet wurden diese mit dem Verdacht auf Betrug, Geldwäsche, ungetreue Geschäftsbesorgung und Veruntreuung.

© 2016 SID

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