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Andersen rechtfertigt Nordkorea-Job: "Fußball kann Brücken bauen"

Fußball Andersen rechtfertigt Nordkorea-Job: "Fußball kann Brücken bauen"

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Jörn Andersen (53) hat sich erstmals zu seinem umstrittenen neuen Job als Fußball-Nationaltrainer von Nordkorea geäußert und sein Engagement dort gerechtfertigt.

Pjöngjang. "Fußball kann Brücken bauen", schrieb der Norweger mit deutschem Pass in seinem Internet-Blog: "Deshalb freue ich mich wirklich auf diese Aufgabe und die tägliche Arbeit mit der neuen Nationalmannschaft. Ich bekam den Job trotz Konkurrenz aus Frankreich, Spanien, Italien und Belgien. Wir haben nun bis Juni eine anstrengende Zeit vor uns, um eine neue, schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen", so Andersen weiter.

Das erste Länderspiel als Nordkorea-Coach bestreitet Andersen, der unter anderem für Eintracht Frankfurt und den 1. FC Nürnberg auf Torejagd ging und den FSV Mainz 05 2009 als Trainer in die 1. Liga führte, ausgerechnet gegen Südkorea (15. August). Menschenrechts-Aktivisten haben Andersen für seine Mission in dem von Diktator Kim Jong-Un regierten kommunistischen Nordkorea mitunter harsch kritisiert.

© 2016 SID

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