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Anti-Doping-Experte Sörgel kritisiert Kontrollsystem bei EURO

Fußball Anti-Doping-Experte Sörgel kritisiert Kontrollsystem bei EURO

Der Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel hat das Kontrollsystem bei der am Freitag startenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich kritisiert. "Das gesamte Management des Dopingtests gehört keineswegs - auch nicht in Teilen! - in die Hände eines Verbandes.

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Anti-Doping-Experte Sörgel kritisiert Kontrollsystem bei EURO

Quelle: SID-IMAGES

Berlin. Das ist für mich eigentlich nicht akzeptabel, dass die UEFA das Ergebnismanagement im Griff hat", sagte Sörgel dem SID: "Ich hatte gedacht, dass wir diese Zeiten hinter uns gelassen hätten. Von der UEFA muss man auch erwarten, dass sie das an eine kompetente und vor allem unabhängige Anti-Doping-Agentur gibt."

Sowohl die Durchführung der Tests als auch der Umgang mit den Ergebnissen liegt in den Händen des europäischen Verbandes. Allerdings sollen mögliche positive Fälle neben der UEFA auch an die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gemeldet werden.

Insgesamt sollen während der EM mehrere hundert Tests durchgeführt werden. Auf SID-Anfrage erklärte die UEFA, dass der Verband die WADA eingeladen habe. Diese habe allerdings abgelehnt, eigene Beobachter nach Frankreich zu schicken. Nach Angaben der UEFA habe die WADA "volles Vertrauen in das Anti-Doping-Programm" und fokussiere "ihre Ressourcen auf die Olympischen Spiele in Rio".

Erstmals wurde vor der EM ein Athletenpass eingeführt, schon Monate vor dem Turnier seien dafür die Athleten kontrolliert worden. "Das ist etwas, was eigentlich selbstverständlich ist. Das ist sicher eine Sache, die zu einem gewissen Grad zeigt, dass man auf den öffentlichen Druck - das ist ja alles nicht freiwillig - reagiert hat", sagte Sörgel.

Insgesamt 800.000 Euro lässt sich die UEFA das Anti-Doping-Programm bei der EM kosten. Die Analyse der Proben nimmt das französische Labor in Châtenay-Malabry vor.

© 2016 SID

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