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Antisemitismus: FA ermittelt gegen Wigan-Besitzer

Fußball Antisemitismus: FA ermittelt gegen Wigan-Besitzer

Der Besitzer des englischen Fußball-Zweitligisten Wigan Athletic hat mit antisemitischen Äußerungen in einem Zeitungsinterview landesweit Empörung ausgelöst und muss nun mit Konsequenzen rechnen.

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Antisemitismus: FA ermittelt gegen Wigan-Besitzer

Quelle: SID-IMAGES/AFP

Wigan. Dave Whelan wollte seinen neuen Teammanager Malky Mackay (42) verteidigen, der selbst wegen angeblich homophober Ansichten im Zwielicht steht - dabei verhedderte sich der 77-Jährige in mehr als nur unglücklichen Aussagen.

"Gieren Juden stärker nach Geld als andere Menschen? Ich denke, sie sind sehr gerissen", sagte Whelan dem Guardian: "Die Juden mögen es nicht, Geld zu verlieren. Niemand mag das." Er leistete sich zudem eine Entgleisung gegenüber Chinesen, indem er die abwertende Bezeichnung "chinks" gängig und neutral nannte. Dies sei vergleichbar damit, "zu den Bewohnern Großbritanniens Briten zu sagen".

Whelan bittet um Entschuldigung für seine Äußerungen und beteuert, er sei falsch zitiert worden. Die Vertretung der Juden in Großbritannien bezeichnete die Aussagen als "abscheulich" und die Entschuldigung "halbherzig", sie rief die FA zum Handeln auf. Der Verband reagierte und ermittelt.

Mackay, am Mittwoch beim FA-Cup-Sieger von 2013 als Nachfolger des entlassenen Uwe Rösler (46) vorgestellt, soll in seiner Zeit bei Cardiff City (2011-2013) Textnachrichten rassistischen, sexistischen und homophoben Inhalts versendet haben. Vor drei Monaten hat die FA deshalb Ermittlungen aufgenommen.

© 2014 SID

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