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Auch Völler fürchtet Wirtschaftskraft der Premier League

Fußball Auch Völler fürchtet Wirtschaftskraft der Premier League

Nach Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat auch Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler die Bundesliga vor der neuen Wirtschaftskraft im englischen Fußball gewarnt.

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Auch Völler fürchtet Wirtschaftskraft der Premier League

Quelle: Cathrin Mueller/M.i.S. / / pixathlon/SID

Zell am See. "Grundsätzlich werden wir in Zukunft noch den einen oder anderen Spieler verlieren. Es ist einfach mehr Geld im Umlauf, da wird es Abgänge geben, die wehtun", sagte der Weltmeister von 1990 der Welt am Sonntag.

Der Wechsel von Nationalmannschafts-Kapitän Bastian Schweinsteiger vom deutschen Meister Bayern München zum englischen Rekordtitelträger Manchester United hätte mit dieser Entwicklung zwar nichts zu tun gehabt, grundsätzlich jedoch werden sich die Klubs aus der Premier League aufgrund ihrer gestiegenen TV-Gelder weiter in der höchsten deutschen Spielklasse bedienen, befürchtet Völler: "Bis auf die Bayern kann es jeden Klub in der Bundesliga treffen. Die Frage ist immer: Wie lange kann man dem Werben um einen Spieler standhalten?"

Völler glaubt, dass der Markt in Zukunft immer schwieriger wird: "Man muss noch pfiffiger und schneller sein." Die Bundesliga habe anderen Ligen jedoch auch etwas voraus: "Bei uns wird seriös gearbeitet und nicht mehr Geld ausgegeben, als man hat."

Bayern-Boss Rummenigge hatte zuvor bereits gewarnt, dass die Weltmeister-Liga aufpassen müsse, im internationalen Wettbewerb insbesondere gegenüber der englischen Premier League nicht zu sehr in Rückstand zu geraten. "Wer den Transfermarkt verfolgt, sieht, mit welchen Aktivitäten da in England im Augenblick gearbeitet wird. Die Bundesliga muss aufpassen, dass sie nicht leergekauft wird von England. Die überholen uns gerade links und rechts."

Der neue Fernsehvertrag der Premier League für die Spielzeiten 2016 bis 2019 bringt den 20 Klubs umgerechnet insgesamt 6,9 Milliarden Euro ein. Die 18 Bundesliga-Vereine erlösen mit ihrem laufenden Vierjahresvertrag insgesamt dagegen nur 2,5 Milliarden.

 

? 2015 SID

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