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BVB beseitigt letzte Zweifel - Rätsel um Aubameyang

Fußball BVB beseitigt letzte Zweifel - Rätsel um Aubameyang

Pierre-Emerick Aubameyang fehlte mit mysteriöser Begründung - da sprang Adrian Ramos ein und führte Borussia Dortmund vorzeitig ins Champions-League-Achtelfinale.

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BVB beseitigt letzte Zweifel - Rätsel um Aubameyang

Quelle: Von Thomas NOWAG und Tom KOLLMAR / PIXATHLON/SID

Dortmund. Der Vertreter des gabunischen Top-Torjägers traf für den BVB im "Matchballspiel" gegen Sporting Lissabon zum umjubelten Endstand von 1:0 (1:0). Bereits nach vier von sechs Gruppenspielen ist dem BVB der Platz unter den besten 16 Mannschaften Europas sicher, das Duell bei Real Madrid am 7. Dezember wird wohl ein Endspiel um den Gruppensieg.

"Wir sind weiter nach vier Spieltagen. Das Ergebnis rahmen wir uns ein", sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel im ZDF. Das große Thema am Mittwochabend im ausverkauften Signal-Iduna-Park war aber das Rätsel um Aubameyang: Der Starstürmer, der in allen drei Gruppenspielen getroffen hatte, fehlte überraschend auf dem Spielberichtsbogen.

Der BVB gab dafür nicht näher benannte "interne Gründe" an. "Das hat der Trainer so entschieden, das ist absolut in Ordnung", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Sky. Tuchel selbst erklärte: "Wir nehmen total in Kauf, dass jetzt spekuliert wird. Aber intern bedeutet intern." Die Maßnahme gelte ausdrücklich nur für dieses Spiel. Über den Grund für die Nichtberücksichtigung des Stars äußerte sich der Trainer auch nach der Partie kryptisch: "Es war so, dass ich keine andere Wahl hatte. Die Entscheidung ist gestern Nachmittag gefallen."

Aubameyang nahm mit Mantel und Hut auf der Tribüne Platz, Ramos war ein guter Ersatz. Der Kolumbianer nutzte in der 12. Minute die erste Chance nach Flanke von Matthias Ginter mit einer Kopfball-Bogenlampe zum 1:0. Christian Pulisic traf für den offensiv uninspirierten und defensiv erneut anfälligen BVB zudem nach Vorarbeit von Mario Götze die Querlatte (34.).

Die Personallage hatte sich beim so verletzungsgeplagten BVB wieder einigermaßen entspannt. Marc Bartra in der Innenverteidigung, Europameister Raphael Guerreiro links in der Viererkette und Gonzalo Castro im Mittelfeld kehrten in die Startelf zurück, was dem Spiel der Gastgeber wesentlich mehr Struktur als noch im Derby gegen Schalke 04 (0:0) verlieh. Dennoch waren die Probleme der letzten Bundesligawochen weiter zu erkennen.

Der Auftrag war der letzte notwendige Sieg. Dafür setzten die Dortmunder zunächst voll auf Offensive, Sporting war sichtlich beeindruckt und geriet defensiv in Unordnung. Nach dem Tor zog sich der BVB etwas zurück, die Portugiesen schalteten auf Pressing um und erkämpften sich durch Gelson Martins (27.) eine erste gute Gelegenheit. Torhüter Roman Bürki bewahrte den BVB im Herauslaufen vor dem Ausgleich.

Tuchel reagierte in der Pause und brachte André Schürrle für den enttäuschenden Ousmane Dembélé, der auf der linken Angriffsseite deutlich weniger Wirbel verursacht hatte als die Kollegen auf rechts. Der Wechsel brachte die Flügel wieder ins Gleichgewicht.

Ein zweites Tor für die bisweilen flatternden Nerven aber gelang dem BVB zunächst nicht. Den Anspielen in die Spitze fehlte die Präzision, Guerreiros scharfer Freistoß in die Arme seines Nationalmannschaftskollegen Rui Patricio blieb lange die beste Gelegenheit. Sporting nutzte die mangelhafte Zuordnung in der Dortmunder Viererkette zu einigen Vorstößen, wurde dabei aber selten richtig gefährlich - auch nicht nach der Einwechslung des früheren Wolfsburger Torjägers Bas Dost (46.).

© 2016 SID

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