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Bayer beendet Talfahrt: HSV-Eigentor zum Geburtstag von Bayer-Trainer Schmidt

Fußball Bayer beendet Talfahrt: HSV-Eigentor zum Geburtstag von Bayer-Trainer Schmidt

In der hitzigen Schlussphase brodelte es in Roger Schmidt, doch Bayer Leverkusens Trainer riss sich zusammen. Das Geburtstagskind diskutierte nach der unnötigen Gelb-Roten Karte für Tin Jedvaj in der Nachspielzeit nur kurz mit den Schiedsrichtern - zu groß war die Erleichterung über das 1:0 (1:0) gegen den Hamburger SV und das Ende der Talfahrt in der Bundesliga.

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Bayer beendet Talfahrt: HSV-Eigentor zum Geburtstag von Bayer-Trainer Schmidt

Quelle: Von Jürgen ZELUSTEK / PIXATHLON/SID-IMAGES

Leverkusen. "Wir haben uns den Sieg durch große Leidenschaft und eine große Willensleistung verdient. Wir sind froh, dass wir den Negativtrend stoppen konnten", sagte Schmidt, nachdem ihm Unglücksrabe Albin Ekdal (18.) mit einem Eigentor ein unerwartetes Geschenk zum 49. Geburtstag beschert hatte. Der umstrittene Coach konnte nach seinem ersten Liga-Einsatz in der Coachingzone nach seiner verbüßten Innenraumsperre durchatmen und klatschte nach Abpfiff mit jedem seiner Spieler ab.

Nach zuvor vier Ligaspielen ohne Sieg und drei Tage nach dem 0:2 im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League beim FC Villarreal meldete sich Bayer im spannenden Kampf um die Europacup-Plätze zurück. "Wir haben alle gespürt, dass wir mit dem Rücken zur Wand standen, umso wichtiger waren die drei Punkte", sagte Bayer-Keeper Bernd Leno, der den Sieg mit einigen Paraden festhielt, bei Sky.

Die Hamburger, die mit 31 Punkten sieben Zähler Abstand zum Abstiegsrelegationsplatz haben, ärgerten sich angesichts von einigen vergebenen Großchancen über den verpassten Punkt. "Du kriegst so ein Eiertor und rennst die ganze Zeit hinterher", sagte HSV-Torhüter René Adler, "das war natürlich bitter."

Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkaufte BayArena hatten die Gäste in einer rasanten Anfangsphase die beste Chance. Nach einem Fehler von Jonathan Tah tauchte Artjoms Rudnevs alleine vor Leno auf, der einen frühen Rückstand seiner Mannschaft verhinderte. Kurz darauf vergab auf der anderen Seite Kyriakos Papadopoulos die mögliche Führung für Bayer.

Dann hatten die Hausherren das Glück auf ihrer Seite, als Ekdal eine Hereingabe von Julian Brandt unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Adler, der zwölf Jahre für Bayer spielte, war machtlos. In der 34. Minute verpasste Lewis Holtby den möglichen Ausgleich, als er aus fünf Metern das Ziel nur knapp verfehlte. Kurz vor der Pause traf auf der Gegenseite Javier "Chicharito" Hernandez die Latte.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Bayer, das durch die Rückkehr von Abwehrchef Ömer Toprak defensiv wieder stabiler war, zunächst an seine gute Leistung an. Marlon Frey verfehlte in der 52. Minute nur knapp das HSV-Tor.

Doch auch Rudnevs vergab noch zwei gute Chancen für die Gäste, der eingewechselte Stefan Kießling hatte für Bayer eine Viertelstunde vor Schluss das 2:0 auf dem Fuß. In der intensiven Endphase drängte der HSV auf den Ausgleich, bevor Jedvaj erst wegen Zeitspiels Gelb sah, dies mit einer abfälligen Geste kommentierte, und sofort von Schiedsrichter Christian Dingert vom Platz gestellt wurde.

Der ehemalige Leverkusener Emir Spahic, der in der vergangenen Saison einen äußerst unrühmlichen Abgang aus Leverkusen hatte, nachdem er sich mit Ordnern geprügelt hatte, war aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt und ersparte sich somit wohl einige Pfiffe.

Lewis Holtby den möglichen Ausgleich, als er aus fünf Metern das Ziel nur knapp verfehlte. Kurz vor der Pause traf auf der Gegenseite Chicharito per Kopf die Latte.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Bayer, das durch die Rückkehr von Abwehrchef Ömer Toprak defensiv wieder stabiler war, an seine gute Leistung an und holte sich Selbstvertrauen für das Rückspiel am Donnerstag gegen Villarreal. Kramer-Ersatz Marlon Frey verfehlte in der 52. Minute nur knapp das HSV-Tor.

Auch in der Folgezeit hatte Bayer mehr vom Spiel und stellte die HSV-Defensive vor große Probleme. Doch auch Rudnevs vergab noch zwei gute Chancen für die Gäste. Der eingewechselte Stefan Kießling hatte für Bayer eine Viertelstunde vor Schluss das 2:0 auf dem Fuß.

Beste Akteure bei Bayer, das nach wie vor auf eine Menge Stammspieler wie Kevin Kampl, Weltmeister Christoph Kramer oder Lars Bender verzichten muss, waren Leno und Toprak. Beim HSV mit Ex-Bayer-Trainer Bruno Labbadia auf der Bank gefielen vor allem Cleber und Rudnevs. Der ehemalige Leverkusener Emir Spahic, der in der vergangenen Saison einen äußerst unrühmlichen Abgang aus Leverkusen hatte, nachdem er sich mit Ordnern geprügelt hatte, war aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt und ersparte sich somit wohl einige Pfiffe.

© 2016 SID

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