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Bayern: Ancelotti will keine weiteren Neuverpflichtungen

Fußball Bayern: Ancelotti will keine weiteren Neuverpflichtungen

Die Kaderplanung des deutschen Fußball-Meisters Bayern München für die neue Saison ist offenbar schon vor der Vorstellung des neuen Trainers Carlo Ancelotti am Montagmittag (11.00 Uhr) abgeschlossen.

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Bayern: Ancelotti will keine weiteren Neuverpflichtungen

Quelle: GERARD JULIEN / SID-IMAGES/AFP

München. "Nein, ich bin wirklich glücklich mit der Mannschaft", antwortete der 57 Jahre alte Italiener im Interview mit der Bild-Zeitung auf die Frage nach möglichen weiteren Verpflichtungen.

Die Zukunft von Mario Götze ließ er weiter offen. Hoffnungen, in den Planungen von Ancelotti eine Rolle zu spielen, darf sich Götze aber offenbar weiterhin nicht machen. "Ich hatte ein privates Gespräch mit ihm. Ich habe ihm meine Position erklärt, er hat mir seine Position erklärt. Er kennt die Meinung des FC Bayern", sagte Ancelotti. WM-Held Götze hatte angedeutet, seinen bis 2017 laufenden Vertrag bei Bayern München erfüllen zu wollen.

Auch mit einigen weiteren Spielern hatte der Nachfolger von Pep Guardiola bereits Kontakt, Thomas Müller machte er nach dessen wenig überzeugenden EM (kein Tor, Aus im Halbfinale) Mut: "Natürlich war er nicht glücklich. Aber er muss nach vorne schauen. Ich habe ihm gesagt, du musst dich gut erholen und dann gut auf die neue Saison vorbereiten."

Mit viel Vorfreude blickt Ancelotti auf die Zusammenarbeit mit Europameister Renato Sanches. Den 18-Jährigen hatten die Bayern auch auf Anraten Ancelottis für 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon verpflichtet: "Ich habe viel Zeit damit verbracht, junge Spieler zu sichten in den letzten Monaten. Einer von diesen war Renato Sanches. Als ich dann mit Bayern über Sanches sprach, hatten sie dort bereits alle Informationen über ihn. Wir waren total einig, dass das genau der Spieler ist, den wir brauchen."

Mit der deutschen Sprache tut sich Ancelotti noch schwer. "Ich verstehe schon ganz ordentlich, aber ich brauche noch viel Zeit zum Sprechen", sagte der Ex-Trainer von Real Madrid, der im vergangenen halben Jahr zwei Stunden täglich Einzelunterricht genommen hat.

Sein Vorgänger Pep Guardiola hinterließ ihm im Trainerbüro an der Säbener Straße eine Botschaft: "Viel Glück. Er hat das in großen Buchstaben auf Italienisch an die Wand geschrieben. Das fand ich sehr freundlich. Wir haben ein gutes Verhältnis." Guardiola hatte die Bayern in Richtung Manchester City verlassen.

© 2016 SID

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