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Bayern-Nullnummer bei Bayer

Fußball Bayern-Nullnummer bei Bayer

Tabellenführer Bayern München hat eine turbulente Woche mit einem Punktgewinn bei Bayer Leverkusen, aber keiner überzeugenden Leistung abgeschlossen. Nach einigen medialen Störfeuern erkämpfte sich der Rekordmeister vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena ein 0:0. Damit behaupteten die Bayern trotz Unterzahl in der Schlussphase nach Gelb-Rot gegen Xabi Alonso (84./wiederholtes Foulspiel) ihren Vorsprung von acht Punkten auf Verfolger Borussia Dortmund, der zuvor bei Hertha BSC ebenfalls eine Nullnummer abgeliefert hatte.

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Bayern-Nullnummer bei Bayer

Quelle: Von Ralph DURRY und Andreas ASEN / PIXATHLON/SID

Leverkusen. Nach vier Siegen in Folge konnten die Bayern in einer zerfahrenen Begegnung nicht dreifach punkten und lieferten alles andere als eine Glanzleistung ab. Trainer Pep Guardiola musste bei den Rheinländern nicht nur die Langzeitverletzten Jerome Boateng und Javi Martínez ersetzen, sondern auch Neuzugang Serdar Tasci, der im ersten Mannschaftstraining eine Gehirnerschütterung erlitten hatte und in Leverkusen nicht zum Kader zählte.

Überraschend saß Weltmeister Thomas Müller zunächst nur auf der Bank. Guardiola verzichtete erstmals seit Oktober 2015 und dem Spiel in Frankfurt auf den Offensivspieler in der Anfangsformation. Dafür bildeten der niederländische Star Arjen Robben, der Brasilianer Douglas Costa und der Franzose Kingsley Coman das sprintschnelle Offensiv-Trio hinter Torjäger Robert Lewandowski.

Doch trotz dieser Hochkaräter gab es lange Zeit kaum Torszene vonseiten der Bayern zu sehen. Einzig Coman (21.), der aus spitzem Winkel an Torwart Bernd Leno scheiterte, beschwor ein wenig Gefahr herauf. Der 19-malige Saisontorschütze Lewandowski konnte nur selten in Szene gesetzt werden. Nach einer Stunde wurde Müller für Robben eingewechselt und hatte in der 64. und 65. Minute gleich zwei Großchancen, setzte den Ball aber jeweils über das Tor. Mit Müller kam auf jeden Fall deutlich mehr Schwung beim Titelverteidiger.

Die Partie war ansonsten von vielen Nickligkeiten, Fouls und zahlreichen Fehlpässen gekennzeichnet. Auch Bayer kam in der Offensive nur schwer auf Touren, viele Aktionen blieben Stückwerk. Zusammenhängende Kombinationen sah man selten. Der mexikanische Torjäger Javier Chicharito (13 Saisontreffer) sah ebenfalls kaum Land. Seine erste gute Szene hatte der ehemalige ManUnited-Angreifer in der 53. Minute, als sein Schuss aus 20 Metern knapp das Gehäuse der Bayern verfehlte.

In der Start-Elf des FC Bayern stand auch der Ex-Leverkusener Arturo Vidal, der unter der Woche für einige Schlagzeilen gesorgt hatte. Guardiola vertraute aber seinem Aggressivleader, der zuletzt zuschauen musste. Der chilenische Star konnte allerdings dem Spiel seiner Mannschaft auch nur selten seinen Stempel aufdrücken. In der 52. Minute musste Vidal angeschlagen dem spanischen Nationalspieler Thiago weichen.

Bayer verteidigte geschickt und mit viel Engagement. Die große Antrittsschnelligkeit der Bayern-Asse Robben, Costa und Coman kam nur selten zum Tragen. Das Spiel wurde erst mit Beginn der zweiten Halbzeit etwas munterer, weil beide Teams ihre Abwehrreihen etwas lockerten. Acht Minuten vor Spielende vergab Lewandowski freistehend vor Leno eine große Möglichkeit zum Siegtreffer.

Die besten Spieler hatte Bayer in Kapitän Ömer Toprak, der nach zehn Minuten einen Kopfballchance besaß, und dem eifrigen Christoph Kramer. Bei den Bayern konnten am ehesten Coman und bis zu seinem Platzverweis auch Xabi Alonso überzeugen. Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm bestritt sein 350. Bundesligaspiel.

© 2016 SID

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