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"Bayern light" lässte viele Wünsche offen

Fußball "Bayern light" lässte viele Wünsche offen

"Bayern light" beim FC Nöttingen: Mit einem trägen Sommerkick hat Rekordsieger Bayern München die zweite DFB-Pokal-Runde erreicht. Das 3:1 (3:1) beim baden-württembergischen Fünftligisten wird sicherlich nicht reichen, um die vielen Diskussionen über Pep Guardiola und Mario Götze verstummen zu lassen.

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"Bayern light" lässte viele Wünsche offen

Quelle: Von Alexander SARTER / SID-IMAGES/PIXATHLON

Nöttingen. Der FC Bayern, bei dem einige Stars zunächst auf der Bank saßen, ließ viele Wünsche offen.

In den restlichen Tagen vor dem Start in die Fußball-Bundesliga am Freitag (20.30 Uhr/ARD und Sky) gegen den Hamburger SV haben die Bayern noch viel zu tun. 37-Millionen-Neuzugang Arturo Vidal (5.) per Handelfmeter, Götze (17.) und Robert Lewandowski (26.) trafen für die Bayern, bei denen es zuletzt fast nur noch um die Zukunft des gereizten Guardiola und des unglüklich wirkenden Götze gegangen war. Niklas Hecht-Zirpel (16.) erzielte den Ehrentreffer für die Badener.

Um die Lage zu beruhigen, hatte Sportvorstand Matthias Sammer schon vor der Pokalpartie erklärt, dass die Debatte um die beiden Protagonisten "nullkommanull Einfluss" auf die Saisonziele des Rekordmeisters hätten. Beide Themen würden "überhitzt" dargestellt, laut Sammer gibt es "keine Unruhe".

Vor 29.486 Zuschauern im ausverkauften Karlsruher Wildparkstadion drückten die Bayern, bei denen Manuel Neuer, Arjen Robben, Xabi Alonso und Thomas Müller die schattigen Plätze auf der Reservebank genießen durften, trotz Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius zu Beginn aufs Tempo. Nach der frühen Führung durch Vidal wurden die Münchner, bei denen die verletzten oder kranken Holger Badstuber, Javi Martínez, Jan Kirchhoff, Thiago, Sebastian Rode und Franck Ribéry fehlten, allerdings etwas leichtsinng - was zum umjubelten Ausgleich duch Hecht-Zirpel führte. Beim Gegentreffer sah Neuers Vertreter Sven Ulreich nicht allzu gut aus.

Götze und Lewandowski sorgten kurz darauf wieder für klare Verhältnisse, nach den beiden Treffern schaltete das Starensemble allerdings behäbig in einen Sommerfußball-Modus - was den Amateuren einen erträglichen Pausenrückstand bescherte. Nach dem Seitenwechsel konnten die Münchner, bei denen Vidal in der Kabine geblieben war, den Schalter zunächst nicht umlegen.

Guardiola reagierte in der 55. Minute und brachte Robben für Kapitän Philipp Lahm. Die Maßnahme verpuffte. Auch nach über einer Stunde überzeugten die Bayern nicht, Guardiola schüttelte an der Seitenlinie immer wieder den Kopf. Erst als die Nöttinger in der brütenden Hitze gegen Ende der Partie etwas müde wurden, konnten die Bayern mehr Druck entwickeln. Von einer guten Vorstellung war der Meister dennoch weit entfernt.

Beste Spieler aufseiten der Bayern waren Neuzugang Douglas Costa und Jérome Boateng. Bei den Nöttingern verdienten sich Hecht-Zirpel und Kapitän Timo Brenner die Bestnoten.

? 2015 SID

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