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Beiersdorfer "kann nicht alles alleine": Seeler fordert neuen HSV-Sportchef

Fußball Beiersdorfer "kann nicht alles alleine": Seeler fordert neuen HSV-Sportchef

Klub-Idol Uwe Seeler (79) hat Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer dazu aufgefordert, einen neuen Sportdirektor beim Hamburger SV zu installieren. "Er kann nicht alles alleine machen", sagte Seeler bei einer Fußball-Talkrunde in Hamburg.

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Beiersdorfer "kann nicht alles alleine": Seeler fordert neuen HSV-Sportchef

Quelle: firo Sportphoto/ JŸrgen Fromme / FIRO/SID

Hamburg. Beiersdorfer, der seit der Entlassung von Peter Knäbel im Mai 2016 auch das Amt des Sportchefs ausübt, sei mit der Doppelfunktion "total überfordert".

Seeler kritisierte vor allem die Zusammenstellung der für über 30 Millionen Euro runderneuerten Mannschaft. "Man hat es im Sommer wieder versäumt, gut einzukaufen", sagte der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. Eine vernünftige Mannschaft müsse "immer eine gute Mischung haben. Aber beim HSV sehe ich keine Mischung, sondern nur eine Suppe".

Als neuer Sportdirektor wird an der Elbe der langjährige HSV-Profi Nico-Jan Hoogma gehandelt. Der Klub will den 47 Jahre alten Niederländer, der von 1998 bis 2004 für die Rothosen spielte, laut Bild-Zeitung in Kürze kontaktieren. "Wenn die Verantwortlichen sich melden, werde ich mir natürlich Gedanken machen", sagte Hoogma, der zurzeit als Manager beim niederländischen Erstligisten Heracles Almelo arbeitet, bei Sport1.

Seeler hält angesichts der prekären Situation des Tabellen-Schlusslichts unterdessen sogar den ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte für möglich. "Ich hab schon ein bisschen Fladder", sagte er. Was er zuletzt vom Team gesehen habe, "war das Schlimmste". Das "geht überhaupt nicht. Man kann schlecht spielen, aber man muss mindestens anderthalb Stunden marschieren, kämpfen und laufen. Das kann man von einem Profi verlangen".

Nach acht Spieltagen ist der HSV mit zwei Punkten Letzter und hat seit sechs Spielen keinen Treffer mehr erzielt. Auch nach dem Trainerwechsel von Bruno Labbadia zu Markus Gisdol hat sich das Team keineswegs stabilisiert. Am Dienstagabend (20.45 Uhr/Sky) treten die Hanseaten in der 2. Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Hallescher FC an. Am Sonntag geht es zum 1. FC Köln.

"Ich hoffe, dass die Mannschaft aufwacht und jetzt wirklich mal zulegt, dass man auch zugucken kann und sie auch Punkte holt", sagte Seeler und fügte an: "Ich kann nur die Daumen drücken, mehr kann ich nicht tun."

© 2016 SID

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