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Beim Comeback von Götze: DFB-Team 7:0 gegen eigene U20

Fußball Beim Comeback von Götze: DFB-Team 7:0 gegen eigene U20

Beim inoffiziellen Comeback von Mario Götze hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ein Testspiel gegen die eigene U20 mit 7:0 gewonnen. Die Partie wurde im Trainingslager in Ascona über 4x20 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

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Beim Comeback von Götze: DFB-Team 7:0 gegen eigene U20

Quelle: Christian Kolbert / PIXATHLON/SID

Ascona. Die U20 simulierte dabei wie schon erfolgreich vor der WM 2014 die Spielweisen der zu erwartenden deutschen Gegner bei EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli).

Zum 1:0 traf Götze in der 19. Minute, für das 2:0 sorgte Mario Gomez in der 26. Minute, das 3:0 ging auf das Konto von Leroy Sané (33.). Das dritte Viertel verlief torlos, im vierten Viertel fielen vier Tore. Karim Bellarabi traf doppelt zum 4:0 und 5:0 (64., 71.), das 6:0 markierte André Schürrle (73.), den Schlusspunkt setzte Julian Draxler (79.).

Götze hatte erst am Morgen seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft absolviert, der Offensivspieler (23) hatte vor einer Woche einen Rippenbruch erlitten. Mittelfeldspieler Sami Khedira (29), der sich Anfang Mai eine Wadenzerrung zugezogen, sollte ebenfalls gegen die U20 spielen, ob er letztlich zum Einsatz kam, teilte der DFB nicht mit.

Zuvor hatte DFB-Sportdirektor Hansi Flick einige deutsche Nachwuchs-Fußballer wegen ihres Verzichts auf die Teilnahme in Ascona gerügt. "Leider ist es so, dass nicht alle Spieler aus dem Kader der U20 dabei sind, einige sind im Urlaub. Und nicht bei allen kann ich das nachvollziehen", sagte Flick auf dfb.de: "Sie lassen eine Chance ungenutzt, das finde ich aus Sicht des DFB und auch für die Spieler persönlich bedauerlich."

Namen wollte er keine nennen. "Ich rede lieber über die Spieler, die hier sind", sagte er und nannte stellvertretend den Mönchengladbacher Mahmoud Dahoud. "Bei ihm ist es ein offenes Geheimnis, dass er sich zumindest kleine Hoffnungen gemacht hat, im vorläufigen Kader von Joachim Löw dabei zu sein. Natürlich war er enttäuscht, dass es anders ausging", erklärte Flick: "Und er hat sofort gesagt, dass er unbedingt bei der U20 dabei sein will. Er will sich zeigen, sich präsentieren, sich im Gedächtnis des Bundestrainers verankern. So stelle ich mir das vor, so muss es sein."

© 2016 SID

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