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Blatter-Nachfolge: Sexwale will sich Zeit lassen

Fußball Blatter-Nachfolge: Sexwale will sich Zeit lassen

Der frühere Freiheitskämpfer Tokyo Sexwale aus Südafrika will sich für seine Entscheidung über eine Kandidatur für das Präsidenten-Amt beim Fußball-Weltverband FIFA noch Zeit lassen.

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Blatter-Nachfolge: Sexwale will sich Zeit lassen

Quelle: SID-IMAGES/AFP

Tel Aviv. "Es gibt eine Frist, und wir haben noch ein paar Tage", sagte der 62-Jährige am Freitag in Tel Aviv.

Am 26. Februar soll der Nachfolger von Joseph S. Blatter gewählt werden, der Schweizer will trotz des Korruptionsskandals und der Eröffnung eines Strafverfahrens gegen seine Person bis dahin an seinem Posten festhalten. Bis zum 26. Oktober läuft die Bewerbungsfrist.

Der ebenfalls ins Zwielicht geratene Michel Platini (60), Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), strebt weiter eine Kandidatur an. Neben Platini wollen auch der südkoreanische Milliardär Chung Mong-Joon (63) und Brasiliens Idol Zico (62) zugelassen werden.

Tokyo Sexwale, bürgerlich Mosima Gabriel, war im damaligen Apartheidstaat Südafrika 13 Jahre lang zusammen mit Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela inhaftiert. Derzeit leitet Sexwale eine FIFA-Beobachtungskommission für Israel und Palästina.

? 2015 SID

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Der Druck auf Fifa-Boss Sepp Blatter wird größer: Angesichts des Strafverfahrens wenden sich die ersten Groß-Sponsoren des Fußball-Weltverbandes vom FIFA-Präsidenten ab. Der Getränkehersteller Coca-Cola und der Fastfood-Riese McDonalds forderten am Freitag einhellig den sofortigen Rücktritt.

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