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"Boooom!": Klopp erstmals top - Arsenal nur 1:1, Guardiola sauer

Fußball "Boooom!": Klopp erstmals top - Arsenal nur 1:1, Guardiola sauer

Klopp on top: Mit Powerfußball der Extraklasse hat Jürgen Klopp den FC Liverpool erstmals in seiner Amtszeit an die Spitze der englischen Premier League geführt.

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Klopp erstmals top - Arsenal nur 1:1, Guardiola sauer

Quelle: PAUL ELLIS / SID

London. Durch ein spektakuläres 6:1 (3:0) gegen den FC Watford am 11. Spieltag löste der deutsche Teammanager mit den Reds den FC Chelsea ab, der am Samstag den ersten Platz erobert hatte.

"Das beste Wort, um dieses Spiel zu beschreiben, ist folgendes: Booooom!", sagte Klopp euphorisch. Sadio Mané (27./61.), Coutinho (30.), der deutsche Nationalspieler Emre Can per Kopf (43.), Roberto Firmino (57.) und Georginio Wijnaldum (90.+1) spielten sich an der Anfield Road in einen Rausch, was Klopp wie üblich wild bejubelte. Zuletzt war Liverpool im Mai 2014 Spitzenreiter gewesen.

Sogar ein noch höherer Sieg war möglich, aber die Gastgeber schalteten angesichts der sicheren Führung nach einer Stunde gnädig mehrere Gänge zurück. Daryl Janmaat (75.) erzielte den Ehrentreffer.

Beim Sprung an die Spitze profitierte Liverpool in erheblichem Maße von den Patzern der Konkurrenz. Mesut Özil und Shkodran Mustafi verspielten mit dem FC Arsenal beim 1:1 (1:0) im Nordlondon-Derby gegen Tottenham Hotspur die Chance auf den ersten Platz, und auch Manchester City schwächelte erneut: Der Verein des ehemaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola spielte gegen den FC Middlesbrough nur 1:1. Wieder mal: Es war das dritte Heim-1:1 in Serie.

"Das ist sehr ärgerlich, drei Heimspiele in Folge nicht zu gewinnen. Da fehlen uns sechs Punkte, dabei haben wir Chancen in Hülle und Fülle", klagte Guardiola. City, das mit Nationalspieler Ilkay Gündogan in der Anfangsformation antrat, hat jetzt wie der FC Arsenal 24 Punkte auf dem Konto, Chelsea steht bei 25, Liverpool bei 26. Leroy Sané kam bei City nicht zum Einsatz.

Arsenal hätte einen Sieg gebraucht, um zumindest kurzzeitig selbst Tabellenführer zu sein. Nach einem Kopfball-Eigentor des ehemaligen Kölner Bundesliga-Profis Kevin Wimmer (43.) sah es dafür auch zunächst gut aus, doch dann verschuldete der französische Nationalspieler Laurent Koscielny gegen Moussa Dembélé einen Foulelfmeter. Harry Kane verwandelte vor 60.039 Zuschauern im Emirates Stadium sicher zum Ausgleich (51.).

Das Derby war intensiv und hochklassig, und der Vorbereiter-König Özil konnte sich einen kuriosen Assist gutschreiben lassen. Er schlug den Freistoß, den Wimmer unhaltbar für seinen Torhüter Hugo Lloris ins eigene Tor verlängerte. Nach einem Pfostenschuss von Theo Walcott (40.) kurz zuvor hatte Özil den Nachschuss vergeben. Später traf Christian Eriksen den Pfosten für die jederzeit gleichwertigen Spurs (84.). "Wir hätten den Sieg verdient gehabt", sagte Arsenals verletzter Weltmeister Per Mertesacker dennoch.

Am Samstag hatte das überraschend starke Chelsea mit einem 5:0 gegen den FC Everton vorgelegt. Eden Hazard (19./56.), Marcos Alonso (20.), Diego Costa (42.) und Pedro (65.) trafen für die Blues. ManCity hingegen kassierte ein Last-Minute-Gegentor von Maarten De Roon (90.+1) zum Ausgleich für Middlesbrough.

Der kriselnde Rekordmeister Manchester United rückte durch ein 3:1 bei Swansea City auf den sechsten Tabellenplatz vor. Uniteds Superstar Zlatan Ibrahimovic erzielte dabei das 25.000. Tor der Premier-League-Geschichte.

© 2016 SID

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