Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Bruchhagen: "Uns wird das Image der Gestressten angedichtet"

Fußball Bruchhagen: "Uns wird das Image der Gestressten angedichtet"

Die Führungskräfte in der Fußball-Bundesliga sind längst nicht so gestresst wie allgemein behauptet. Dies erklärte zumindest Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt.

Voriger Artikel
Verletztentabelle: Klopps Liverpool auf Platz zwei
Nächster Artikel
Salzburg-Spielmacher an Malaria erkrankt

Bruchhagen: "Uns wird das Image der Gestressten angedichtet"

Quelle: FIRO/SID

Frankfurt/Main. "Kein Manager in der Bundesliga ist überarbeitet", sagte der 67-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Es ist nichts Akademisches, man ist kein Jurist oder Architekt, es ist wie - Journalist. Bloß dass uns das Image der Gestressten angedichtet wird."

Im Sommer wird Bruchhagen nach mehr als 30 Jahren als Funktionär aufhören, und er macht sich Sorgen um den Fußball, zumindest um die Traditionsvereine. "Dass heutzutage der Wettbewerb gefährdet ist, das ist ja offensichtlich", sagte er: "Demnächst kommt wahrscheinlich auch noch RB Leipzig nach oben, dann werden die meisten Traditionsklubs der Liga sich auf Jahre hinaus auf Platz sieben bis 17 drängeln."

Dennoch käme er "nicht auf die Idee, dass wir damals besser waren. Der Fußball ist ja viel besser geworden, und für die Spieler heute ist es in jeder Hinsicht viel schwerer - außer, wenn es ums Geldverdienen geht." In der Vergangenheit hatte es "für Originalität und Individualität Platz, heute muss ein Profi uniform sein. Es gibt keine Alternative dazu. Das muss man nicht beklagen, das kann man nur feststellen. Es ist der Preis der Professionalität". Allerdings leide er unter den "anderen Zeiten" ein bisschen mehr als seine Kollegen: "Weil ich das alles noch erlebt habe."

Auf die Frage, warum er nie DFB-Präsident geworden sei, erklärte Bruchhagen, er sei "zu keinem Zeitpunkt von jemandem gefragt worden". Aber er hätte den Job nach eigener Auskunft auch nicht gekonnt: "Die Ehrenamtler auszeichnen, den 70-Jährigen gratulieren, Tagungen, Ausschussitzungen, Akten lesen, auf so was könnte ich mich gar nicht mehr konzentrieren. Das Anforderungsprofil erfülle ich nicht. Es reicht nicht, gewählt zu werden. Man muss es auch können."

Selbstkritik übte er auch mit Blick auf eine Sitzung des Ligaausschusses, bei der er darum gebeten habe, "ins Protokoll aufzunehmen: Wenn wir samstags Konferenzübertragungen im Fernsehen haben, dann sind die Stadien leer". Sein Fazit heute: "Falscher als ich konnte man gar nicht liegen. Das Gegenteil war der Fall."

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr