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Bundesliga reagiert mit Vorsicht und Zurückhaltung auf Korruptionsvorwürfe

Fußball Bundesliga reagiert mit Vorsicht und Zurückhaltung auf Korruptionsvorwürfe

Vertreter der Fußball-Bundesliga haben mit Vorsicht und Zurückhaltung auf die im Nachrichtenmagazin Spiegel erhobenen Korruptionsvorwürfe rund um die Vergabe der WM 2006 in Deutschland reagiert.

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Quelle: SID-IMAGES/PIXATHLON

Köln. "Ich würde gerne abwarten, was in den nächsten Tagen passiert und hoffe natürlich, dass das alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Der deutsche Fußball kann das nicht gebrauchen", sagte der Wolfsburger Sport-Geschäftsführer Klaus Allofs.

Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen glaubt an eine Aufklärung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit Präsident Wolfgang Niersbach. "Der Wolfgang ist ein sehr guter Freund von mir und weiß, dass er meine tausendprozentige Unterstützung hat. Und ich bin mir ganz sicher, dass der DFB mit Wolfgang Niersbach als Präsident das ganz schnell aufklären wird", sagte Völler bei Sky.

Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm vom deutschen Rekordmeister Bayern München reagierte deutlich zurückhaltender. "Das ist ganz bestimmt keine schöne Sache für den DFB. Wir werden jetzt sehen, was dabei herauskommt", sagte Lahm nach dem 1:0-Erfolg der Münchner bei Werder Bremen.

Schalkes Manager Horst Heldt findet es "schade, dass dieser desaströse FIFA-Skandal, der kein Ende zu nehmen scheint, ein Stück weit nach Deutschland rüberschwappt." Viele Vereinsvertreter wollten sich rund um den neunten Bundesliga-Spieltag aber überhaupt nicht zu dem brisanten Thema äußern.

Der Spiegel hatte in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, die WM 2006 sei mutmaßlich gekauft worden. Das Bewerbungskomitee soll eine schwarze Kasse eingerichtet haben, die der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus heimlich mit 10,3 Millionen Schweizer Franken - damals 13 Millionen Mark - gefüllt haben soll.

Der DFB bestreitet die Vorwürfe vehement. "Ich kann versichern, dass es im Zusammenhang mit der Bewerbung und Vergabe der WM 2006 definitiv keine 'schwarzen Kassen' beim DFB, dem Bewerbungskomitee noch dem späteren Organisationskomitee gegeben hat", sagte Niersbach dfb.de, "die WM war nicht gekauft."

© 2015 SID

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