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Champions League: Sevilla und Porto komplettieren Achtelfinale

Fußball Champions League: Sevilla und Porto komplettieren Achtelfinale

Europa-League-Sieger FC Sevilla und der zweimalige Titelträger FC Porto haben sich die letzten beiden offenen Plätze im Achtelfinale der Champions League gesichert.

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Champions League: Sevilla und Porto komplettieren Achtelfinale

Quelle: PHILIPPE DESMAZES / SID

Köln. Sevilla reichte in der Gruppe H ein 0:0 bei Olympique Lyon, um erstmals seit 2009/10 in der Königsklasse zu überwintern. Den Gruppensieg sicherte sich Juventus Turin, das ohne den geschonten Weltmeister Sami Khedira 2:0 (0:0) gegen Schlusslicht Dinamo Zagreb gewann.

Porto siegte 5:0 (2:0) gegen den schon als Sieger der Gruppe G feststehenden englischen Überraschungsmeister Leicester City und verwies damit den FC Kopenhagen auf Platz drei, der sich bei Club Brügge 2:0 (2:0) durchsetzte. Für die in der heimischen Liga in Abstiegsgefahr geratenen Briten, bei denen der deutsche Torwart Ron-Robert Zieler auf der Bank saß, war es nach einer desolaten Leistung die erste Königsklassen-Niederlage der Klub-Geschichte.

Den Sprung in die Europa League schaffte in der Gruppe F von Borussia Dortmund überraschend der polnische Meister Legia Warschau durch ein 1:0 (1:0) gegen Sporting Lissabon. Die Portugiesen verabschiedeten sich damit als Gruppenletzter aus dem internationalen Geschäft. In Bayer Leverkusens Gruppe E gewann Tottenham Hotspur das "Endspiel" um Platz drei 3:1 (2:1) gegen ZSKA Moskau und überwintert damit im internationalen Geschäft.

In Porto machten Andre Silva (26.), Jesus Corona (39.) und Yacine Brahimi (44.) schon in der ersten Halbzeit alles klar. Leicester, das in der Premier League auf Platz 16 nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz liegt, kassierte nach dem Wechsel noch den vierten und fünftem Gegentreffer durch Andre Silva (64./Foulelfmeter) sowie Diego Jota (77.). Die vom früheren Kölner Bundesliga-Trainer Stale Solbakken trainierten Kopenhagener dürfen nach dem Sieg beim punktlosen Schlusslicht Brügge immerhin in der Europa League ran.

Die Begegnung in Turin, in der Juves Stürmerstar Gonzala Higuaín (52.) und Daniele Rugani (73.) die Treffer erzielte, wurde von Ausschreitungen überschattet. Rund 1000 kroatischen Anhänger versuchten, eine Polizeisperre zu durchbrechen, die Ordnungskräfte gingen mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Randalierer vor. Schon beim Hinspiel war es zu Krawalle gekommen, die Sicherheitsvorkehrungen in Turin danach deutlich verstärkt worden.

© 2016 SID

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