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Comeback des Tages: Mario Götze (Bayern München)

Fußball Comeback des Tages: Mario Götze (Bayern München)

Mario Götze hatte seine schwarze Basecap tief ins Gesicht gezogen, doch dass seine Augen leuchteten, war gut zu sehen. 160 Tage war der WM-Held nach seinem Muskelfaserriss außen vor gewesen, ehe er am Samstag beim 5:0 (2:0) von Bayern München gegen Werder Bremen endlich wieder ran durfte - sogar von Beginn an.

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Comeback des Tages: Mario Götze (Bayern München)

Quelle: Christian Kolbert / pixathlon/SID-IMAGES

München. "Ich hatte eine lange Reha, es war keine leichte Zeit", sagte Götze, der zuletzt am 4. Oktober 2015 beim 5:1 gegen seinen ehemaligen Klub Borussia Dortmund gespielt hatte. Vier Tage später zog sich der 23-Jährige beim Länderspiel in Dublin gegen Irland (0:1) jene Muskelverletzung im Adduktorenbereich zu, die ihn so lange außer Gefecht setzte.

Beim Comeback spielte er ordentlich, war in der gut aufgelegten Münchner Offensive aber der Unauffälligste. Götze lief bis zu seiner Auswechslung (54.) starke 7,6 km, gewann aber nur bescheidene 33 Prozent seiner Zweikämpfe. Er hatte 48 Ballaktionen und gab zwei Torschüsse ab, vergab aber das mögliche 3:0 kläglich (49.). Außerdem zog er sich eine schmerzhafte Prellung am linken Ellbogen zu.

Pep Guardiola bescheinigte Götze ein gutes Spiel und nannte den Weltmeister "speziell". Kaum ein Profi wisse so genau, wo er hinlaufen müsse, lobte der Trainer, Götze helfe damit den Kollegen sehr.

Bei den fünf Pflichtspielen zuvor saß Götze dennoch jeweils 90 Minuten auf der Bank. Nun, betonte er, sei er vom Spielrhythmus her wieder "bei 80, 90 Prozent" - und bereit für Juventus Turin am Mittwoch. Guardiola wird aber wohl auf ihn verzichten; auch Götzes Zukunft unter Carlo Ancelotti, der die Bayern im Sommer übernimmt, ist offen. Um sich dauerhaft zu empfehlen, braucht es mehr als ordentliche 54 Minuten gegen Bremen.

© 2016 SID

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