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Copa America: Argentinien feiert Finaleinzug und Messis Rekord

Fußball Copa America: Argentinien feiert Finaleinzug und Messis Rekord

Auch dank des Rekordtores von Superstar Lionel Messi hat Fußball-Vizeweltmeister Argentinien bei der Copa America das Endspiel erreicht und die Titelträume von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Gastgeber USA platzen lassen.

Houston. In einem einseitigen Halbfinale setzten sich die Gauchos in Houston souverän mit 4:0 (2:0) durch und treffen im Endspiel am Sonntag (Montag/2.00 Uhr MESZ) in East Rutherford entweder auf Titelverteidiger Chile oder Kolumbien. Messi avancierte durch sein zwischenzeitliches 2:0 mit nunmehr 55 Länderspieltreffern zu Argentiniens Rekordtorschützen.

Klinsmanns Defensivtaktik wurde schon nach rund drei Minuten von Argentiniens Führungstreffer durch Ezequiel Lavezzi durchkreuzt. Danach hatten die WM-Zweiten, die zum vierten Mal bei ihren vergangenen fünf Anläufen in ein Copa-Finale einzogen, leichtes Spiel. Zunächst sorgte Messi (32.) mit einem Traumfreistoß praktisch schon für die Entscheidung, ehe ein Doppelschlag von Gonzalo Higuain (50. und 86.) vor 70.858 Zuschauern die deutliche Abfuhr für das US-Team besiegelte.

Die Freude aufseiten der Argentinier wurde nur von einer schweren Verletzung des Torschützen Lavezzi getrübt. Der 31-Jährige erlitt bei einem folgenschweren Sturz über die Bande eine Fraktur des linken Ellbogens. Für den 31 Jahre alten Offensivspieler ist das Turnier definitiv beendet, wie lange er ausfällt, ist unklar.

Argentinien hofft bei Jubiläumsturnier zum 100-jährigen Copa-Bestehen auf seinen ersten wichtigen Titel seit dem Turniersieg von 1993. Seit dem Copa-Sieg vor 23 Jahren ging der zweimalige Weltmeister bei seinen sechs sämtlichen Teilnahmen an Endspielen entweder bei der Südamerika-Meisterschaft (2004, 2007 und 2015), dem Confed Cup (1995 und 2005) oder der WM vor zwei Jahren gegen Deutschland als Verlierer vom Platz.

Die USA, bei denen Klinsmann die gesperrten Bobby Wood (Hamburger SV), Alejandro Bedoya und Jermaine Jones nicht gleichwertig ersetzen konnte, verabschieden am Samstag im Spiel um Platz drei aus dem Turnier. Für das "kleine Finale" hofft der Dortmunder Christian Pulisic, der im Semifinale nach seiner Einwechslung zur Pause für etwas mehr Wirbel im US-Sturm sorgte, auf seine erste Startelf-Nominierung im Turnier neben dem Berliner John Brooks und dem Mönchengladbacher Fabian Johnson.

© 2016 SID

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