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DFB-Verdienstspange für Neid und Hrubesch

Fußball DFB-Verdienstspange für Neid und Hrubesch

Große Ehre für Silvia Neid und Horst Hrubesch: Die frühere Frauen-Bundestrainerin und der ehemalige U21-Coach haben beim 42. DFB-Bundestag in Erfurt "für ihre herausragenden Verdienste um den DFB und den Fußballsport im Allgemeinen" die Verdienstspange des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verliehen bekommen.

Erfurt. "Silvia Neid und Horst Hrubesch haben den deutschen Fußball in ihren Bereichen maßgeblich geprägt. Für beide gilt: Mit ihrer Kompetenz, ihrer Leidenschaft und ihrer Fähigkeit, Mannschaften zu führen, waren sie herausragende Vertreter des DFB", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: "Dass beide in Rio einen würdigen und erfolgreichen Abschluss feiern konnten, hat mich persönlich sehr gefreut. Es ist schön, dass Horst Hrubesch dem Fußball verbunden bleiben möchte und dass sich Silvia Neid künftig als Leiterin der neuen DFB-Scoutingabteilung im Frauen- und Mädchenfußball engagiert."

Neid war als Spielerin 111-mal für den DFB im Einsatz, dabei erzielte sie 48 Tore. In den Jahren 1989, 1991 und 1995 gewann sie die EM, 1995 wurde sie Vizeweltmeisterin. An diese Erfolge knüpfte Neid als Trainerin an. 2007 gewann sie mit der Nationalmannschaft den WM-Titel, 2009 folgte der erste Europameistertitel als Cheftrainerin, 2013 ihr zweiter. Gekrönt wurde Neids Karriere zum Abschluss: Bei den Olympischen Spielen in Rio führte sie ihr Team zum historischen Gewinn der Goldmedaille.

Hrubesch blickt wie Neid auf eine erfolgreiche Karriere als Spieler und Trainer zurück. Mit dem Hamburger SV gewann er dreimal die Meisterschaft und 1983 den Europapokal der Landesmeister. 1980 wurde Hrubesch mit der Nationalmannschaft Europameister, beim 2:1-Endspielsieg in Rom gegen Belgien erzielte er beide Tore. 1982 wurde er zudem Vizeweltmeister.

Titel gewann Hrubesch auch als DFB-Trainer. 2008 wurde er mit der U19 Europameister, 2009 mit der U21. Zum Abschluss seiner Karriere als DFB-Trainer gewann die von Hrubesch bereute Olympia-Auswahl in Rio die Silbermedaille.

SID as cl

© 2016 SID

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