Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
DFL: Bundeskartellamt setzt im TV-Poker "No-Single-Buyer-Rule" durch

Fußball DFL: Bundeskartellamt setzt im TV-Poker "No-Single-Buyer-Rule" durch

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) darf ihre milliardenschweren Rechte an Live-Spielen nicht mehr allein an einen einzelnen Bieter vergeben. Das teilte das Bundeskartellamt am Montag mit.

Voriger Artikel
Darmstadt bis zum Saisonende ohne Rosenthal
Nächster Artikel
Zu spät in Tottenham: ManUnited droht Strafe

DFL: Bundeskartellamt setzt im TV-Poker "No-Single-Buyer-Rule" durch

Quelle: Torsten Helmke / SID-IMAGES/PIXATHLON

Frankfurt/Main. Die sogenannte "No-Single-Buyer-Rule" gilt für die kommende Rechteperiode 2017/18 bis 2020/2021. Aktuell ist Pay-TV-Anbieter Sky Rechteinhaber, die DFL erwartet mit der neuen Ausschreibung eine deutliche Steigerung der Einnahmen.

"Das Bundeskartellamt sieht es angesichts der von Ligaverband und DFL vorgeschlagenen Paketstruktur als ausreichend an, wenn künftig ? je nachdem, ob alle Verbreitungswege oder nur die Internet- und Mobilfunkverbreitung umfasst sind ? zwischen 30 und 102 attraktive Bundesligaspiele (von insgesamt 306 Spielen) zusammen mit umfassenden Möglichkeiten zur Highlight-Berichterstattung von einem alternativen Bieter erworben werden", teilte das Bundeskartellamt mit.

Konkret werden die Interessenten, die der DFL am Ende für die In- und Auslandsvermarktung pro Saison "eine Milliarde plus X" überweisen sollen, auf verschiedene Pakete des aufgeteilten Spieltages bieten können. Beispielsweise könnte ein Paket das Top-Spiel am Samstag umfassen, das dann auf TV-Sender A läuft. Die verbleibenden Partien könnten dann auf Sender B live übertragen werden. Die DFL will am Dienstag (12. April) über die Ausschreibung informieren.

Tritt dieses erste Szenario nicht ein, und nur ein Sender bietet für den Live-Spieltag im TV, greift die "Online-Lösung", mit der ein Konkurrenzangebot mit ausgewählten Spielen im Internet geschaffen werden soll.

"Wir haben Wert gelegt auf Regelungen, die sicherstellen, dass im Ergebnis mehr als ein einziger Bieter die Live-Rechte erwirbt. Solange nur ein Inhaber der Live-Rechte am Markt ist, birgt dies die Gefahr, dass der Innovationswettbewerb beschränkt wird", sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: "Wie die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, führt ein solches Modell meist nicht dazu, dass der Verbraucher am Ende mehr als ein Abonnement benötigt, um alle Spiele sehen zu können. So können sich die Rechteinhaber gegenseitig auch Unterlizenzen einräumen. Daneben dürfte es aber auch Angebote geben, die nur einen Teil der Live-Spiele umfassen."

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Waspo Hannover verliert Wasserball-Krimi gegen Spandau

Waspo Hannover hat das zweite Finalspiel um die Deutsche Wasserballmeisterschaft in einem dramatischen Spiel mit 12:11 (5:5) in der Verlängerung (Fünfmeterwerfen) verloren.

Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.
Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
23. Juni 2017 - Frerk Schenker in Laufpass 2017

Gesamtwertung Frauen Ranking-Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 DetsRaceTeam 444 18 2. Marx Beate 1979 DetsRaceTeam 255 13 3. Lyda Hannelore 1958 DetsRaceTeam 227 15 4. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 121 8 5. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhm [...]

mehr