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Dank Fabian: Eintracht zwingt Bayer in die Knie - Hernandez vergibt Elfer

Fußball Dank Fabian: Eintracht zwingt Bayer in die Knie - Hernandez vergibt Elfer

Erst der Frust in der Champions League, dann die Niederlage in der Bundesliga: Bayer Leverkusen ist nach dem ernüchternden und völlig unnötigen Unentschieden in der europäischen Königsklasse auch auf nationaler Ebene gestolpert.

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Dank Fabian: Eintracht zwingt Bayer in die Knie - Hernandez vergibt Elfer

Quelle: Von Nicolas REIMER und Tom MÜLLER / FIRO SPORTPHOTO/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Bei Eintracht Frankfurt verlor die über weite Strecken uninspirierte Werkself durchaus verdient mit 1:2 (0:0).

Der Treffer von Javier Chicharito Hernandez (60.) reichte den Gästen nicht zum Punktgewinn, da nach Alexander Meier (53.) auch noch Marco Fabian (79.) für Frankfurt traf. Die große Chance zum Ausgleich vergab Chicharito, als er einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte.

Der Wille war den Gästen am Samstag zwar nicht abzusprechen, die körperliche und vielleicht auch geistige Frische aber schienen gefehlt zu haben. Viel zu lethargisch und ohne Spielwitz präsentierte sich das Team von Trainer Roger Schmidt, der sich eigentlich neue Impulse erhoffte.

Der 49-Jährige, der seiner Mannschaft nach dem Moskau-Spiel "fehlende Demut" vorgeworfen hatte, rotierte angesichts von drei englischen Wochen in Serie auf drei Positionen. Unter anderem bot er in Julian Baumgartlinger und Charles Aranguiz zwei neue defensive Mittelfeldspieler auf - das Duo empfahl sich allerdings nur selten für weitere Startelf-Einsätze, die Anbindung zum Spiel fehlte nahezu komplett.

Das lag allerdings auch an den Frankfurtern, die vor der Partie den Vertrag mit dem im Mai an Krebs erkrankten Marco Russ vorzeitig bis zum 30. Juni 2019 verlängert hatten. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac, der seine aktive Bundesliga-Karriere in Leverkusen begonnen hatte, trat sehr gut organisiert auf und ließ fast nichts zu. Bei Ballgewinnen wurde dabei oft das direkte Zuspiel in die Offensive gesucht. Torgefahr entsprang diesen Aktionen aber auch nicht wirklich.

Nach gut 20 Minuten häuften sich zudem kleinere Fouls, die dem ohnehin schon zähen Spielfluss keinesfalls zuträglich waren. Zwar hatte die Werkself zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle über das Geschehen übernommen, ein Fernschuss des Schweizer Nationalspielers Admir Mehmedi (25.) war aber noch die beste Szene. Auf der anderen Seite versuchte es Marco Fabian (34.), einer von ebenfalls drei Neuen in der Startformation, aus ähnlicher Distanz.

Die Frankfurter Führung durch Torjäger Meier deutete sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel an, die Gastgeber wirkten in den Zweikämpfen plötzlich entschlossener und im Spiel nach vorne auch mutiger. Als die SGE sogar noch einen Gang höher schaltete und auf den zweiten Treffer drängte, erzielte Hernandez den Ausgleich.

Und die Partie ging spektakulär weiter. Einen Schuss des eingewechselten Hakan Calhanoglu (63.) entschärfte Frankfurts Keeper Lukas Hradecky glänzend, sein Gegenüber Bernd Leno zeigte beim Versuch von Szabolcs Huszti wenige Sekunden später einen herausragenden Reflex. In der 75. Minute touchierte der Ball nach einem Schuss von Leverkusens Kevin Kampl die Latte.

© 2016 SID

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