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Dank Heller-Doppelpack: Darmstadt punktet bei Bundesliga-Comeback

Fußball Dank Heller-Doppelpack: Darmstadt punktet bei Bundesliga-Comeback

Sensationsaufsteiger Darmstadt 98 hat nach 33 Jahren Bundesliga-Abstinenz dank Doppeltorschütze Marcel Heller ein gelungenes Comeback gefeiert. Die Lilien, denen der direkte Durchmarsch von der dritten in die erste Liga geglückt war, erkämpften sich zum Auftakt der neuen Spielzeit gegen Hannover 96 ein 2:2 (1:0).

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Dank Heller-Doppelpack: Darmstadt punktet bei Bundesliga-Comeback

Quelle: Von Nicolas REIMER und Ulrike WEINRICH / SID-IMAGES/FIRO

Darmstadt. Sie blieben damit im 13. Pflichtspiel nacheinander unbesiegt.

Der laufstarke und nimmermüde Heller (31.) traf mit einem Traumtor in den Winkel und nach einem Solo (54.) jeweils zur Führung. Für Hannover glichen der eingewechselte Charlison Benschop (48.) unmittelbar nach Wiederanpfiff und Darmstadts Kapitän Aytac Sulu (62.) mit einem Eigentor aus. Zudem hatte der Hannoveraner Marcelo (28.) per Kopf nur die Latte getroffen, Mevlüt Erdinc (59.) vergab einen Foulelfmeter.

Kampf, Leidenschaft, Emotionen - mit den bekannten Tugenden wollten die Lilien zu Beginn der neuen Spielzeit ein Ausrufezeichen setzen. Aus diesem Grund bot 98-Trainer Dirk Schuster von den acht Neuzugängen im Kader nur vier von Beginn an auf, die Defensivakteure Luca Caldirola, Fabian Holland und Peter Niemeyer sowie in der Offensive Konstantin Rausch gesellten sich zu bewährten Aufstiegshelden wie Dominik Stroh-Engel oder Sulu.

Vor 17.000 Zuschauern im seit Wochen ausverkauften Stadion am Böllenfalltor prägten zahlreiche Fouls die Anfangsminuten, Spielfluss konnte hierdurch bei keinem Team aufkommen. Die erste und für lange Zeit gefährlichste Strafraumszene im ersten Durchgang resultierte aus einem Freistoß: Marcelo zwang 98-Schlussmann Christian Mathenia zu einer Glanzparade (2.).

Eine halbe Stunde lang plätscherte das Spiel danach mehr oder weniger vor sich hin, ehe sich Heller ein Herz fasste und zur Führung stürmte. Wie entfesselt raste der 29-Jährige auf der Außenbahn los, ließ erst Hannovers Miiko Albornoz aussteigen und dann Keeper Ron-Robert Zieler keine Chance - im Stadion brachen alle Dämme.

Gewackelt dürften die Wände der Katakomben bei der lautstarken Halbzeit-Ansprache von Hannovers Coach Michael Frontzeck gewackelt haben. Benschop jedenfalls veredelte den ersten guten Angriff der Gäste mit dem Ausgleich, der wegen Heller aber nur kurz Bestand hatte.

Auf der anderen Seite stand dann Sulu, wichtige Stütze im Lilien-Spiel, im Mittelpunkt. Erst verschuldete der Abwehrspieler den Strafstoß der Gäste, danach unterlief ihm das Missgeschick zum Ausgleich. Pech hatte Darmstadt zudem, als Marco Sailer (69.) nur den Pfosten traf. Stroh-Engel köpfte zudem an die Querlatte (81.).

Heller und Sailer ragten im Team des Gastgebers heraus. Aufseiten der Gäste aus Niedersachsen hinterließen Salif Sané und Benschop den besten Eindruck.

? 2015 SID

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