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Darmstadt: Schlägerei vor Hessen-Derby

Fußball Darmstadt: Schlägerei vor Hessen-Derby

Das Hessen-Derby der Fußball-Bundesliga zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30/Sky) wirft einen dunklen Schatten voraus. Bereits am Dienstagabend kam es laut Polizei in der Darmstädter Innenstadt zu "Ausschreitungen" zwischen den beiden Fanlagern.

Darmstadt. Gegen 22.00 sei es demnach zu einer Schlägerei gekommen, über verletzte Personen sei den Ordnungshütern aber nichts bekannt. Von den im Anschluss kontrollierten Personen seien sieben "bereits in der Vergangenheit wegen Gewalttaten in Zusammenhang mit Fußballspielen auffällig gewesen", teilte die Polizei mit: "Sie konnten zweifelsfrei der Frankfurter Ultra-Szene zugeordnet werden." Alle wurden "bis in die frühen Mittwochmorgenstunden" in Polizeigewahrsam genommen.

Auslöser könnte das generelle Aufenthaltsverbot für die Frankfurter Fans am Tag des Derbys gewesen sein. Dieses hatte die Stadt Darmstadt am Dienstag "aufgrund einer entsprechenden Gefahrenprognose" ausgesprochen, es gilt für den Zeitraum vom 29. April, 19.00 Uhr bis zum 1. Mai, 7.00 Uhr.

Unter anderem wegen massiver Ausschreitungen während des Hinspiels im Dezember 2015 hatte das DFB-Sportgericht die Frankfurter mit zwei Zuschauerausschlüssen bestraft, von denen einer das Derby betrifft. Der Gäste-Fanblock wird damit am Samstag leer bleiben. Durch das Aufenthaltsverbot solle "sichergestellt werden, dass den Bürgerinnen und Bürgern in der Innenstadt das größtmögliche Maß an Sicherheit zu Teil wird. Auch ich appelliere daher vor allem an die Fans der Frankfurter Eintracht, diese Verfügung zu respektieren und den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten", sagte Reißer.

Der leitende Polizeidirektor und Einsatzleiter am Spieltag, Bernd Denninger, fügte hinzu, man werde "entschieden gegen Personen vorgehen, die Darmstadt zum Ziel von Krawalltourismus machen wollen. Daher haben wir bereits im Vorfeld gegen Eintracht Fans, die in der Vergangenheit durch Gewalttaten aufgefallen sind, Betretungsverbote erlassen."

© 2016 SID

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