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Déjà-vu: Schalker "Start-Strauchler" verlieren in Frankfurt

Fußball Déjà-vu: Schalker "Start-Strauchler" verlieren in Frankfurt

Die "Start-Strauchler" vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 haben zum Auftakt der neuen Saison wieder einmal gepatzt. Beim Beinahe-Absteiger Eintracht Frankfurt unterlag die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl verdient mit 0:1 (0:1) - in den vergangenen sieben Spielzeiten gelang den Königsblauen damit am ersten Spieltag nur ein Sieg (2015/16).

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Déjà-vu: Schalker "Start-Strauchler" verlieren in Frankfurt

Quelle: Von Nicolas REIMER / FIRO/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Vor 47.000 Zuschauern, ein Block der WM-Arena war wegen des Fehlverhaltens Frankfurter Fans gesperrt, brachte Torjäger und Kapitän Alexander Meier (13.) die Hessen am Samstag früh auf die Siegerstraße. Meier verschoss zudem in der 68. Minute einen Foulelfmeter und scheiterte an Keeper Ralf Fährmann - die Führung hatte dennoch bis zum Ende Bestand, weil Schalke zu lethargisch auftrat und den Erwartungen zu keinster Zeit gerecht wurde. Der Frankfurter Michael Hector (79.) sah nach einer Notbremse zu Recht die Rote Karte.

Bei drückenden Temperaturen von rund 35 Grad spielte die Multi-Kulti-Truppe des Gastgebers, bei dem Akteure aus zehn verschiedenen Ländern in der Anfangsformation standen, die Schalker vor allem in der Anfangsphase förmlich an die Wand. Schon vor Meiers Führung war der Ball nach einem Schuss von Mijat Gacinovic (4.) nur wenige Zentimeter am Tor vorbeigekullert, zudem traf der neue Angreifer Branimir Hrgota (8.) die Latte.

Weil das Team von Trainer Niko Kovac nach etwa 20 Minuten aber das Tempo erstmals drosselte, kam Schalke etwas besser in die Partie. Hin und wieder tauchten nun auch die Offensivspieler des Europa-League-Starters im gegnerischen Strafraum auf. Aber die Abschlüsse von Eric Maxim Choupo-Moting und Franco Di Santo (22.) waren sinnbildlich für das gesamte Schalker Spiel: Ideenlos, harmlos, erfolglos.

Während die Gäste bis zur Halbzeitpause wegen zu vieler Querpässe weiterhin keinen Zug zum Tor fanden und demnach wenig Gefahr ausstrahlten, überraschte Frankfurt häufig mit schnellen Kontern. Insbesondere Meier war als Anspielstation der Dreh- und Angelpunkt.

Die Schalker begannen den zweiten Durchgang mit dem Schweizer Millionen-Zugang Breel Embolo, der auf der rechten Seite die meiste Zeit aber ebensowenig zustande brachte wie zuvor Franco Di Santo. Das lag zum einen daran, dass seine Mitspieler ihn zu selten einsetzten und zum anderen an den aufmerksamen Frankfurtern, die Embolo im Moment der Ballannahme energisch bekämpften.

Hätte Meier den von Caicara verschuldeten Foulelfmeter nicht so lässig geschossen, wäre die Partie nach einer guten Stunden entschieden gewesen. So aber durften die enttäuschenden Schalker weiter hoffen.

Die Bestnoten aufseiten der Frankfurter verdienten sich Innenverteidiger David Abraham und Torwart Lukas Hradecky. Bei den Schalkern erreichte einzig Schlussmann Ralf Fährmann Normalform.

© 2016 SID

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