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Dreierpack: Fußball-Gott Meier lässt Frankfurt aufatmen

Fußball Dreierpack: Fußball-Gott Meier lässt Frankfurt aufatmen

"Alex Meier Fußball-Gott!" Mit lautstarken Sprechchören feierten die Fans von Eintracht Frankfurt nach dem gelungenen Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga noch lange nach dem Schlusspfiff ihren Helden.

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Dreierpack: Fußball-Gott Meier lässt Frankfurt aufatmen

Quelle: Von Alexander SARTER und Nicolas REIMER / PIXATHLON/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Meier bescherte mit seinem zweiten Dreierpack in dieser Saison den Hessen einen 3:2 (0:1)-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg.

"Der Erfolg gebührt immer der Mannschaft und nie einem alleine", sagte anschließend der Matchwinner nach seinen Saisontoren acht bis zehn. Vor allem der Siegtreffer in der dritten Minute der Nachspielzeit hatte bei den Eintracht-Fans Jubelstürme ausgelöst. "Wir haben uns in die Partie zurückgekämpft. Vielleicht haben wir nicht verdient gewonnen, aber einen Punkt hatten wir auf alle Fälle verdient. Wir haben nach der ersten Halbzeit die Ruhe bewahrt. Die Moral in der Mannschaft war immer gut", so Meier weiter bei Sky.

Während die Eintracht ein Ausrufezeichen setzte, befindet sich Wolfsburg weiter in der Krise. Der DFB-Pokalsieger und Vizemeister wartet nunmehr seit fünf Partien auf einen Dreier. Das ist die bislang längste Durststrecke unter Trainer Dieter Hecking. Meier war auch in der 66. und 73. Minute erfolgreich, für Wolfsburg trafen Dante (25.) und André Schürrle (79.), der sein erstes Bundesligator seit dem April 2015 erzielte, aber dennoch stinksauer war.

"Das ist unglaublich, das kann man gar nicht beschreiben. Wir hatten in der ersten Halbzeit alles im Griff. Wir hätten das zweite, dritte und vierte Tor machen können. Das ist nicht zu fassen", sagte der maßlos enttäuschte Weltmeister Schürrle, der sich über seine gute Vorstellung nicht freuen konnte.

Vor 35.000 Zuschauern bestimmten die Wolfsburger in der Anfangsphase das Geschehen. In der 8. Minute hätte sich die Eintracht nicht beschweren dürfen, wenn Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) nach dem Einsteigen von Stefan Aigner gegen Weltmeister Julian Draxler auf Strafstoß erkannt hätte. Kircher ließ aber weiterlaufen.

Kurz darauf vergab Max Kruse die große Chance zur Führung für die Gäste (15.). Nach dieser Szene wurde der Druck der Wolfsburger, bei denen Maximilian Arnold und Bas Dost fehlten, noch größer. Daniel Caligiuri und Naldo (beide 18.) konnten ihre Chancen aber nicht nutzen.

Die Gastgeber hatten in allen Mannschaftsteilen große Probleme. Die Mannschaft Vehs, der Neuzugang Szabolcs Huszti in die Startelf beordert hatte, reagierte nur - und das auch noch schlecht. Im Spiel nach vorne ging zunächst gar nichts.

Die Wolfsburger Führung durch Dante nach einem Freistoß von Ricardo Rodriguez hatte sich lange angedeutet. Die Frankfurter konnten von großem Glück reden, dass sie nach dem ersten Durchgang nicht noch höher in Rückstand lagen und wurden mit einem Pfeifkonzert der eigenen Fans in die Kabine verabschiedet.

Der Unmut der Anhänger zeigt Wirkung bei den Spielern. In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zeigte die Eintracht, bei der Neuzugang Marco Fabian zu Beginn der zweiten Hälfte ins Spiel kam, ein anderes Gesicht. Aigner (46.) und Huszti (49.) vergaben die Chancen zum Ausgleich.

Nach einer knappen Stunde bekamen die Gäste die Partie aber wieder in den Griff, Weltmeister Schürrle konnte die große Chance zum zweiten Treffer per Kopf nicht nutzen (64.). Um so überraschender fiel zwei Minuten später der Frankfurter Ausgleich durch Torgarant Meier. Russ hätte kurz darauf das Spiel fast gedreht (68.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Meier den Schlusspunkt setzte.

Beste Spieler aufseiten der Wolfsburger waren Rodriguez und Schürrle. Bei Frankfurt konnte neben dem überragenden Meier der starke Torhüter Lukas Hradecky überzeugen.

© 2016 SID

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