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"Dreierpacker" Malli schießt Hoffenheim noch tiefer in die Krise

Fußball "Dreierpacker" Malli schießt Hoffenheim noch tiefer in die Krise

Malli-Mania in Mainz: Angeführt vom überragenden "Dreierpacker" Yunus Malli hat der FSV Mainz 05 die Fehlstarter von 1899 Hoffenheim noch tiefer in die Krise geschossen.

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"Dreierpacker" Malli schießt Hoffenheim noch tiefer in die Krise

Quelle: Von Alexander SARTER / SID-IMAGES/AFP

Mainz. Die Kraichgauer unterlagen zum Auftakt des 5. Spieltags trotz einer Führung 1:3 (1:1) bei ihrem Angstgegner und bleiben damit der einzige Fußball-Bundesligist ohne Pflichtspielsieg in der laufenden Saison. Mit nur einem Punkt nach fünf Partien steht die TSG so schlecht wie noch nie zu diesem Zeitpunkt einer Spielzeit da.

Malli (18., 61., 68.) traf zum ersten Mal in der Eliteklasse dreimal für die Mainzer, die sich mit neun Zählern auf dem Konto für eine Nacht über den dritten Tabellenplatz freuen dürfen. "Drei Tore, das war für mich neu und hat großen Spaß gemacht", sagte Malli, der sich nach Schlusspfiff den Spielball sicherte: "Der Schiedsrichter hat mir den Ball angeboten, und ich habe ihn gerne genommen." Trainer Martin Schmidt freute sich derweil bei Sky, dass "wir jetzt so einen Torgaranten haben."

Die Hoffenheimer, die bisher erst einmal in der Eliteklasse beim FSV gewinnen konnten und insgesamt nur zwei Siege (in 13 Spielen) gegen die Rheinhessen gelandet haben, bleiben dagegen im Keller. Daran änderte auch der Treffer von Jonathan Schmid (13.) nichts. "Uns fehlt momentan das Quäntchen Glück, aber wir lassen auch viel zu viele Torchancen zu. Irgendwie fehlt es zur Zeit an Selbstvertrauen, es gelingt keinem was", sagte Kevin Volland.

Die 28.973 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen eine personell veränderte Gäste-Mannschaft. Trainer Markus Gisdol hatte im Vergleich zum 1:3 (0:1) am vergangenen Sonntag gegen Werder Bremen auf drei Positionen Wechsel vorgenommen. Unter anderem saß Bundesliga-Rückkehrer Kevin Kuranyi nach seinen schwachen Vorstellungen zunächst auf der Ersatzbank. Der chilenische Neuzugang Eduardo Vargas und Nationalspieler Sebastian Rudy durften dagegen von Beginn an ran.

Trotz der Änderungen wurden die Hoffenheimer, die nach dem großen Aderlass durch die Abgänge von Spielmacher Roberto Firmino, Kapitän Andreas Beck, Anthony Modeste, Sven Schipplock, Sejad Salihovic und David Abraham in den ersten Partien der Spielzeit enttäuschten, in der Anfangsphase in die Defensive gedrängt. Die Negativserie hatte deutliche Spuren hinterlassen, die Profis wirkten verunsichert.

Um so überraschender war die Führung für den Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp. Nach Vorarbeit des Ex-Mainzers Eugen Polanski schloss der Franzose Schmid einen Konter gekonnt ab. Die Gastgeber waren allerdings nicht geschockt. Fünf Minuten nach dem Rückstand sorgte Malli mit seinem dritten Saisontor für den Ausgleich - dabei profitierte der 23-Jährige vom schwachen Defensivverhalten der TSG.

Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Die beste Chance in dieser Phase vergab Hoffenheims Angreifer Volland, der an FSV-Torwart Loris Karius scheiterte (23.). Die Mainzer zeigten gute Ansätze, spielten ihre Angriffe im ersten Durchgang aber nicht konsequent zu Ende.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber der Führung nahe, der Japaner Muto traf nach einer Ecke per Kopf aber nur die Latte (53.). Danach gehörte Malli die Bühne. Der Deutsch-Türke zirkelte zunächst den Ball aus der Distanz in den Winkel, dann staubte er ab. Drei Minuten vor Schluss wurde der Matchwinner unter großem Applaus der Zuschauer ausgewechselt.

Beste Spieler aufseiten der Mainzer waren Malli und Muto. Bei den Hoffenheimern konnten Schmid und Polanski überzeugen.

? 2015 SID

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