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Eklat des Tages: Papy Djilobodji (Werder Bremen)

Fußball Eklat des Tages: Papy Djilobodji (Werder Bremen)

Papy Djilobodji führte den Zeigefinger von links nach rechts über den Hals, die "Kopf-ab-Geste" galt seinem Gegenspieler Pablo de Blasis vom FSV Mainz 05. Mit seinem Aussetzer nach einem Zweikampf in der zweiten Halbzeit sorgte der Innenverteidiger von Werder Bremen für den Eklat des Tages.

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Eklat des Tages: Papy Djilobodji (Werder Bremen)

Quelle: Henning Angerer / pixathlon/SID

Bremen. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) hatte die Szene nicht gesehen, deshalb hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Sonntag nachträglich Ermittlungen aufgenommen. Ex-Bundesliga-Referee Thorsten Kinhöfer forderte in der Bild am Sonntag Konsequenzen: "So eine Szene muss ein Nachspiel haben". Er geht von einer Sperre aus: "Alles andere wäre für mich ein Skandal."

Werder-Trainer Viktor Skripnik sprach hinterher von einer "emotionalen Sache", Djilobodji habe "Temperament", ist ein "afrikanischer Typ. Ich hätte das nie gezeigt", sagte der Ukrainer, der eine mögliche Sperre nicht ausschließen wollte: "Ich akzeptiere alles, was kommt."

Sportchef Thomas Eichin kündigte ein ernstes Gespräch an. "Ich werde mit ihm vernünftig darüber reden, und er wird es künftig nicht mehr machen", sagte er bei Sky, wollte die Szene aber auch nicht dramatisieren: "Für mich war das eine Geste, die zeigen sollte, dass er nicht den sterbenden Schwan machen soll."

© 2016 SID

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