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Europa League: Fink zittert um Gruppenphase - Büskens und Weiler fast weiter

Fußball Europa League: Fink zittert um Gruppenphase - Büskens und Weiler fast weiter

Der frühere HSV-Trainer Thorsten Fink muss mit dem österreichischen Fußball-Erstligisten Austria Wien um das Erreichen der Gruppenphase der Europa League zittern.

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Europa League: Fink muss mit Wien um Gruppenphase zittern

Quelle: pixathlon/SID-IMAGES

Köln. Im Hinspiel der letzten Play-off-Runde siegten die Wiener gegen den norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim nur mit 2:1 (0:0). Dagegen können der RSC Anderlecht mit Nürnbergs ehemaligem Coach René Weiler und Rapid Wien um den bundesligaerfahrenen Trainer Mike Büskens schon für die nächste Runde planen.

Austria Wien kam im Duell mit den Trondheimern durch Mittelfeldspieler Alexander Grünwald (51.) in Führung , ehe der Brasilianer Felipe Pires (53.) kurz darauf auf 2:0 erhöhte. Tore Reginiussen (90.+1) erzielte erst in der Nachspielzeit das für Trondheim so wichtige Auswärtstor. Nun reicht den Skandinaviern im Rückspiel im heimischen Stadion ein 1:0-Sieg zum Weiterkommen.

Für Anderlecht, das in der Champions-League-Qualifikation am russischen Vertreter FK Rostow gescheitert war, trafen Idrissa Sylla (49.), Lukas Teodorczyk (60.) und Sofiane Hanni (71.) zum 3:0 (0:0)-Erfolg gegen Slavia Prag. Bei Rapid überzeugte der 21 Jahre alte Österreicher Louis Schaub (32., 54.), der beim slowakischen Vertreter AS Trencin für die Vorentscheidung sorgte. Stefan Schwab (73.) und Stephan Auer (86.) trafen in der Schlussphase zum 4:0 (1:0)-Endstand.

In der Gruppenphase des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs könnten Büskens, Fink und Weiler unter Umständen auf alte Bekannte aus Deutschland treffen. Büskens früherer Klub Schalke 04 und der FSV Mainz 05 steigen als Fünfter und Sechster der vergangenen Bundesligasaison erst dann ein. Hertha BSC war in der vorherigen Qualifikationsrunde bereits gegen Bröndby IF um Trainer Alexander Zorniger ausgeschieden.

Die Dänen dürfen sich jedoch nur wenige Hoffnungen auf die Gruppenphase machen. Bei Panathinaikos Athen verlor Zorningers Team das Play-off-Hinspiel deutlich mit 0:3 (0:1). Nach zwei Platzverweisen für Bröndby hatten die Griechen leichtes Spiel und kamen durch einen Doppelpack des ehemaligen Hamburgers Marcus Berg (45.+2, 82.) und den Treffer des Italieners Cristian Ledesma (54., Foulelfmeter) zum Sieg.

Deutlich besser lief es für den ehemaligen Schalker Roman Neustädter und seinen neuen Verein Fenerbahce Istanbul. Der 19-malige türkische Meister behielt mit dem russichen Nationalspieler in der Startelf gegen die Grasshoppers Zürich mit 3:0 (1:0) die Oberhand. Der Marokkaner Aatif Chahechouhe (4.) sorgte für die frühe Führung, Miroslav Stoch (72., 90.+2) besiegelte in der Endphase den Erfolg.

Die Rückspiele finden am kommenden Donnerstag statt, bevor am Freitag in Monaco die Gruppen ausgelost werden.

© 2016 SID

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